Infos zum Spiel


Wall-E

Entwickler:
Publisher:
Erscheinungsdatum:
Genre: Unbekannt
Plattformen:

Wertung


Grafik: 67 %
Sound: 74 %
Gameplay: 54 %
Steuerung: 67 %
Mehrspieler: 40 %

Positiv


  • + Nette Aufmachung
  • + Schicke Optik
  • + Guter Sound
  • + Filmvorlage gut umgesetzt
  • + Umfangreiche Level, zudem schön gedesignt

negativ


  • - Kamera oftmals bockig
  • - Sich wiederholende Rätsel
  • - Mehrspieler dürftig
  • - Oftmals viel zu leicht
  • - Und vom Umfang her auch zu kurz

Wall-E Spielebericht


Wall-E

Wall-E

Wall-E

Pünktlich zum Kinostart von Wall-E in den hiesigen Kinos können wir euch den Testbericht zu Heavy Irons Spiel bringen, das von THQ hierzulande veröffentlicht wurde. Im Spiel und Film geht es darum, dass die Erde aufgrund von Umweltverschmutzung unbewohnbar geworden ist. Wall-E, ein kleiner fast schon knuffiger Roboter wurde dazu verdammt, den Müll aufzuräumen, doch nach etlichen Jahren trifft er auf den Roboter namens EVE und folgt diesem auf ein fremdes Schiff. Da sich das Spiel an den Film anlehnt und nur sehr wenige Missionen abseits des Originals bietet, belassen wir es auch hierbei. Lohnt sich der Kauf?

Die Levels von Wall-E sind ja schon ganz abwechslungsreich: Ein Schrottplatz, ein altes Einkaufszentrum oder auch das besagte große Raumschiff. In insgesamt zehn strikt linear angelegten Levels gilt es durch diverse Sprung- und Laufpassagen zu kommen und diverse Rätsel zu lösen. Unangenehm für die Sprungpassagen ist die recht bockige Kamera, welche sich oftmals im wahrsten Sinne des Wortes quer stellt und einfach nicht mehr mitspielt, wodurch die optimale Sprungposition verfehlt wird und das Leben des kleinen Roboters abrupt endet.


Etwas spannender sind da die Rätsel, die des Öfteren bewältigt werden wollen. Hierzu sei gesagt, dass Wall-E Müll aufnehmen und pressen kann, wodurch Mülleimer beladen oder Gegenstände beworfen werden können, um so etwaige Aufgaben zu lösen. Da der Titel unheimlich kurz ist – gerade mal sechs Stunden sollten ungeübte Spieler brauchen – und die Rätsel sich unheimlich schnell wiederholen, wird man das Gefühl einfach nicht los, den Entwicklern sei schlichtweg nichts Neues mehr eingefallen. Ich will nicht wissen, wie oft ich Energiestationen mit Strom versorgt habe oder Müllwürfeln finden musste, weil es mich nur noch mehr ärgern würde. Ab und an dürfen es dann auch ziemlich banale Bosskämpfe sein.

Teamwork?

Nach einigen Missionen dürft ihr dann auch belanglose Runden mit EVE drehen, die auf Erkundungstour durch triste Rohre fliegt und Spieler in minutenlose Langeweile versetzt. Es passiert schlichtweg nichts, wirklich rein gar nichts. Wollte man da etwa verkrampft ein wenig Abwechslung reinbringen oder der Generation „Hauptschulabschluss mit 40“ ein kleines Erfolgserlebnis bieten? Nicht oft, aber manchmal darf EVE dann mithilfe des Spielers den kleinen Wall-E über einen Abgrund bringen, aber das war es dann auch schon in Sachen Teamwork.

Im späteren Verlauf gibt es noch einige Pistolen-Passagen, in denen EVE anrollende Gegenstände davon abhalten muss, Wall-E zu erreichen, der selbst im Anschluss an ein solches Gerät gelangt. Oft zum Einsatz kommt das Ding aber nicht, viel mehr sucht man die umfangreichen Levels nach Goodies ab (rote Sticker beispielsweise) und freut sich über kleine Geschenke nach Levelende. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels, ihr ahnt es wahrscheinlich schon, ist ziemlich niedrig gehalten – kindgerecht, denn das ist schließlich auch der Film. Casual-Spieler freuts, Hardcore-Gamer finden keine Herausforderung.

Wall-E

Ein Mehrspieler-Modus ist vorhanden, kann mit bis zu vier Spielern allerdings nur offline über Splitscreen gezockt werden. Im Koop-Spiel geht es natürlich um das gemeinsame Bestreiten der Kampagne zu zweit und in weiteren Modi könnt ihr euch mit einigen Waffen so richtig bekriegen. Ein brutaleres, gewaltvolleres Spiel wird Wall-E dadurch freilich nicht, wertet den Titel jedoch spürbar auf.

Klein, aber Oho!

Die Grafik von Wall-E war so eine Überraschung des Tests, denn die Texturen wirken oftmals wirklich nett, Wall-E an sich sieht dem Filmvorbild zum Verwechseln ähnlich und die Weitsicht kann sich echt sehen lassen. Hut ab, liebe Entwickler. Eins über die Rübe müssten sie jedoch für die extrem langen Ladezeiten kassieren, die sich im nicht mehr erträglichen Rahmen (über eine Minute teilweise) bewegen. Während die Piepgeräusche im Raumschiff noch nerven, haben die Entwickler die restliche Akustik des Spiels perfekt getroffen. Ausgewählte Stücke des Films, die Sprecher und die Sounds wirken wie aus einem Guss und entsprechen weitestgehend dem, was wir aus den Filmtrailern bisher entnehmen konnten.


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