Infos zum SpielTrauma Center: New Blood
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Steuerung:
Multiplayer:
Positiv
negativ
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Trauma Center: New Blood SpieleberichtTrauma Center: New BloodTrauma Center: New Blood
Im neuen Teil der Trauma Center-Serie, „New Blood“, für die Wii, kann wieder geschnibbelt und gebastelt werden, was das Zeug hält. Im Montgomery Memorial Hospital im eisigen Alaska praktizieren die beiden Ärzte Markus Vaughn und Valerie Blaylock, die nicht nur die Helden des Spiels sind, sondern auch noch den Ruf haben, besonders gut zu sein... Na, ob das wohl stimmt? "Es spricht!" Erstmals in der Geschichte des Trauma Centers haben unsere Helden Stimmen, die für uns in der Story, die gut sieben Jahre nach der des Vorgängertitels („Under the Knife 2“) spielt, aus den Lautsprechern dringen. Gesprochen wird zwar in englischer Sprache, trotz dem wollen wir den Schritt in die richtige Richtung würdigen. Die Story um Mark und Val bleibt dabei aber leider oberflächlich, langweilig und absolut nebensächlich. Wir wollen ja auch nicht zu viel verlangen. Hauptaugenmerk in Trauma Center liegt doch sowieso auf den 35 Operationen, in denen wir einen der beiden Ärzte steuern, und das Leben unserer Patienten retten – oder es zumindest versuchen. Es bleibt wie gehabt: Wir schneiden, nähen, kleben, vernichten Tumore mit dem Laser oder basteln zersplitterte Knochen zusammen. Die Palette an Aufgaben ist groß und bunt, was die Arbeit eines Arztes nicht wirklich leichter macht. Vor jeder OP gibt es ein kurzes Briefing, in dem die Ausgangssituation geschildert wird und die Aufgaben der Ärzte kurz skizziert werden. Mehr als eine Skizze kann man das sonst aber auch nicht nennen und oft weiß man nach dem Briefing nur wenig mehr, als zuvor. Immer für eine Überraschung gut Die Operationen sind interessant und spannend gestaltet. Frei nach dem Motto „Es bleibt alles anders“ geschieht fast immer etwas unterwartetes. Mal kommt ein ungelegener Herzstillstand dazwischen, der nach dem Defibrillator verlangt, mal finden wir mit dem Ultraschall versteckte Tumore, die noch herausgeschnitten werden wollen und dabei zuvor ungesehene Metastasen aufdecken. Zusätzlich müssen wir immer ein Auge auf die Vitalwerte des Patienten werfen, damit dessen Überleben auch wirklich sicher ist. Dabei kommen uns die Sonderfertigkeiten beider Ärzte sehr entgegen: Die so genannten „Heilenden Hände“, von denen während jeder OP ein Mal Gebrauch gemacht werden kann, sind genau so wundersam, wie ihr Name es vermuten lässt. Markus hat die Fähigkeit, die Zeit, die ständig gegen uns ist, temporär zu verlangsamen, während Valerie die Vitalwerte des Patienten kurzzeitig stabil halten kann. Damit lassen sich Leben retten, die sonst fast verloren wären, denn manche der OPs sind verdammt knifflig! Und jetzt bloß nicht zittern! Im Grunde ist Trauma Center: New Blood fast wieder eine kleine Sammlung verschiedener Geduldspiele, die in jeder OP irgendwie zum Tragen kommen. Ein ruhiges Händchen ist nämlich Pflicht. Eine falsche Bewegung, und unser Patient stirbt, was für uns das Game Over bedeutet. Zu Beginn helfen die Schwestern noch und geben Anweisungen, sonst wüsste man als Neuling gar nicht mehr, wie man die eine oder andere Operation gut über die Runde bringen soll. Später allerdings ist man auf sein Gedächtnis angewiesen, was unter Zeitdruck natürlich weniger witzig ist. Das wir bei diesem Spielprinzip keine große Grafikleistung zu erwarten haben, sollte klar sein. Die Szenen zwischendurch stellen sich durch Comic-Standbilder dar, während der Eingriffe spielen wir sowieso nur in 2D. Auch der Sound ist nicht wirklich überragend. Passend ist er, allerdings nicht sonderlich erwähnenswert. Im Vergleich bietet das neue Trauma Center fast nichts Neues. Einzig der Koop-Modus, in dem ein Freund mitoperieren darf und eine Onlinerangliste, in der die Scores aller Spieler zum digitalen Vergleich zu sehen sind, sind neu. Von Innovation ist hier also nicht wirklich die Rede. 0 KommentareDein Kommentar: |
