Infos zum Spiel


Tak Das geheimnis des glühenden Kristalls

Entwickler:
Publisher:
Erscheinungsdatum:
Genre: Unbekannt
Plattformen:

Wertung


Grafik: 67 %
Sound: 67 %
Gameplay: 54 %
Steuerung: 67 %

Positiv


  • nette Zwischensequenzen...
  • Sehr kinderfreundlich und leicht...
  • gute deutsche Sprachausgabe
  • teilweise coole Level
  • Bedient sich toller Elemente aus anderen Spielen...
  • gelungene Animationen

negativ


  • ...leider ohne Lippensynchronität
  • ...was leider auch für den geringen Umfang sorgt
  • kaum fordernde Rätsel
  • schwache Gegner
  • ...weshalb es ein wenig an Innovation mangelt

Tak Das geheimnis des glühenden Kristalls Spielebericht


Tak Das geheimnis des glühenden Kristalls

Tak: Das Geheimnis des glühenden Kristalls

Tak: Das Geheimnis des glühenden Kristalls

Den Jüngeren unter euch wird der drollige Dschungelschamane Tak dank der Zeichentrickserie auf Nickelodeon sicher bekannt sein, der hier in THQs neuestem Wii-Titel für ordentlich Ärger sorgt und beim Putzen etwas sehr wertvolles kaputtmacht – kennen wir das nicht alle?


Das Geheimnis des glühenden Kristalls

Tak hat aber auch ein Pech. Erst wird ihm befohlen, den gesamten „Schmutzigen Schrein“ aufzuräumen, dann trifft er dabei auch noch auf unfreundliche Genossen und zu allem Überfluss zerstört er einen großen Kristall, unter dem er eigentlich den Dreck des Tempels verstecken wollte. Leider wird daraus nichts und der Kristall geht nicht nur zu Bruch, sondern entlässt auch die Seelen von vier gigantischen Kolossen, die von nun an durch den Urwald stampfen. Taks Aufgabe ist es natürlich, die Kolosse zu besiegen und seine Heimat zu retten.

Das tut er nicht nur mit Hilfe seines Schamanenstabs, sondern auch durch Einsatz von mächtiger Magie. Stehen ihm zu Beginn noch „normale“ Schamenenkräfte sowie diverse, sehr mächtige und ziemlich cool aussehende Spezialangriffe zur Verfügung, lernt er später wichtige Fähigkeiten, mit denen er im Kampf gegen die „großen E’s“ stoppen kann.

Prince of Persia meets Shadow of the Colossus

Tak: Das Geheimnis des glühenden Kristalls ist ein Oldschool-Jump ‘n’ Run, wie es im Buche steht. Ihr hüpft, klettert, surft an Wurzeln in die Tiefe, löst kleinere Rätsel mit eurem Stab und – besonders cool – rennt an Wänden entlang. Unterwegs sammelt ihr rote und blaue Juju-Kugeln ein, die eure Spezialattacken wie die Juju Nova aufladen, mit denen ihr alle Gegner auf dem Bildschirm auf einmal erledigen könnt – quasi der "I Win"-Button.

Allgemein ist der Titel recht einfach. Ihr könnt nicht wirklich sterben und solltet ihr einmal doch einen Abgrund hinabfallen, dann hilft euch Elika... hoppla, falsches Spiel... dann werdet ihr einfach wieder an einen der zahlreichen und fair verteilten Checkpoints zurückgebracht. Richtig spannend wird es, wenn ihr gegen einen der vier Kolosse kämpft. Wie in Shadow of the Colossus müsst ihr diese erstmal erklimmen und dann beispielsweise im Maul diverse Dinge wie Augen oder Zähne zerstören, um den Koloss zu besiegen und seine Essenz in eurem Stab gefangen zu halten. Bis ihr jedoch beim Kopf angelangt seid, vergehen schonmal gut und gerne 30 Minuten, denn die Riesen bestehen aus vielen kleinen Plattformen, die mehr oder weniger einfach miteinander verbunden sind. Mit Hilfe eurer magischen Fähigkeiten bahnt ihr euch dabei den Weg über und durch den Koloss, in dem ihr beispielsweise Plattformen aus Käse erschafft oder Brücken baut.

Charismatischer Held

Wenn ihr mal nicht gerade eines der vier Minispiele spielt oder einen Koloss bezwingt, stellen sich euch relativ simple Gegner entgegen, die mit wenigen Schlägen besiegt werden können. Clevere Spieler springen dabei mit einem gekonnten Salto über die Gegner und greifen sie so von hinten an. Hin und wieder taucht auch ein „Zwischenboss“ auf, bei dem ihr allerdings lediglich auf den richten Moment warten und dann eine Taste drücken müsst, um ihn zu erledigen.


Grafisch kann der Titel dabei, was mich ehrlich gesagt etwas überrascht hat, eigentlich wirklich mit farbenfrohen Levels, einigen schicken Orten und sauberen Animationen überzeugen. Zwar sind die Charaktere in den hübschen Zwischensequenzen alles andere als Lippensynchron, doch die Sprecher machen trotzdem eine gute Arbeit und auch während des - leider relativ kurzen - Spiels macht Tak öfters mal diverse Witze über seine momentane Lage oder überlegt laut nach, was nun zu tun ist.

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