Infos zum Spielsaints row 2
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saints row 2 Spieleberichtsaints row 2Saints Row 2 - GC-Preview
Saints Row 2Wir haben uns den potentiellen GTA-Killer von THQ mal genauer angesehen und verraten euch in unserer GC-Preview, ob wir die Saints wieder zusammenbringen konnten und ob der Titel wirklich das Zeug dazu hat, GTA IV vom Podest zu schupsen. Beängstigender Transvestit oder muskulöser Gangster mit Goldkette? Saints Row 2 springt genau in die Lücke, die GTA IV offengelassen hat – Individualisierung! Bevor es überhaupt losgeht, könnt ihr euch euren eigenen Charakter zusammenbasteln. Dabei gilt es zuerst die Frage zu klären, ob ihr der coolste Kerl oder die heißeste Lady in Stillwater sein wollt. Danach geht’s dann ans Eingemachte und ihr bestimmt über Schieberegler, wie muskulös euer Alter Ego ist und wie seine Proportionen verteilt sind. Dabei sind dem Spieler bzw. dessen Fantasie kaum Grenzen gesetzt – wer will, kann sich auch ein knochendünnes Modell mit Damenbart, Arschgeweih (oder Schlampenstempel – frei nach Mittermeier) und verrauchter Stimme erstellen. Außerdem könnt ihr verschiedene Gangarten auswählen und bestimmen, welchen Kampfstil euer Charakter einschlägt. Zu Beginn steht euch hier nur einer zur Verfügung, doch nach dem ersten Durchspielen dürft ihr euch über 3 weitere freuen. Zudem könnt ihr bestimmen, wie eure eigene Gang aussehen soll, welches Spraylogo sie verwendet und so weiter. Die letzte interessante – und lustige – Komponente bei der Individualisierung sind die Emotes, mit denen ihr eure aktuelle Gefühlslage ausdrücken könnt. Teilweise bekommt ihr sogar Respekt (in Stillwater sehr wichtig), wenn ihr bestimmte Emotes ausführt. Wer hingegen auf Spaß aus ist, kann erledigte Gegner per Teabag-Emote noch weiter demütigen oder das Kotz-Emote ausprobieren. Ärger im Sandkasten Eure erste Aufgabe in Saints Row 2 ist es, abzuhauen! Und zwar aus dem Knast! Also schaltet ihr erste Wächter mit Combo-Angriffen und Finishern aus und versucht irgendwie zu entkommen. In der ersten Cutszene sehen wir dann auch gleich, dass der verrückte Charakter, den die Entwickler zu Beginn der Präsentation erstellt haben, auch in den zahlreichen Zwischensequenzen, die jede Mission und einige Nebenbeschäftigungen einleiten, zu sehen ist. Als einer unserer Kameraden verwundet wird, sehen wir zudem, dass das „Wiederbeleben“-Feature aus dem ersten Teil übernommen wurde und ihr euren Homies stets helfen könnt. Direkt im Anschluss an unseren kleinen Sanitäter-Einsatz zeigte man uns, dass Gegner auch als Schutzschild verwendet werden können. So schnappten wir uns einen Wächter und gelangen mit seiner Hilfe ohne große Schwierigkeiten aus dem Gefängnis. Die K.I. soll dabei unterschiedlich auf solche Aktionen reagieren, je nachdem, welcher Fraktion sie angehört. Ein Polizist beispielsweise würde niemals seinen Kollegen gefährden, nur um euch zu erwischen, einem Drogendealer aus dem tiefsten Ghetto hingegen ist das eher egal und er hat keine Hemmungen, seinen Kumpel über den Haufen zu schießen. Entkommt ihr dann endlich aus dem Gefängnis, beginnt sich das Spiel zu öffnen – im wahrsten Sinne des Wortes, denn ranntet ihr gerade noch straigth-forward durch die Knastflure, habt ihr nun eine riesige, offene Spielwelt vor euch, in der ihr tun und lassen könnt, was ihr wollt (ganz wie in GTA IV). Home sweet home – das war es mal... Zwar spielt der zweite Teil immernoch in Stillwater, doch die Stadt hat sich ganz schön verändert. Rund 60% des Contents sollen komplett neu sein, alte Gebiete wurden überarbeitet oder haben sich komplett verändert. Wo früher noch Schießereien und Drogenhandel an der Tagesordnung waren, sprießen jetzt Wolkenkratzer aus dem Boden. Habt ihr eure Gang dann endlich wiedervereint und ein paar Mitglieder angeheuert, spaltet sich die Storyline in drei verschiedene Wege, denen ihr nachgehen könnt. Auf diese Art kann wirklich jeder die Missionen in der Reihenfolge spielen, wie er möchte und wichtige Ereignisse entweder früher oder später erleben. Die Geschichte von Saints Row 2 soll wesentlich düsterer und intensiver sein und zudem einige Wendungen bereithalten. Für die insgesamt 54 Story-Missionen wird man rund 40 Stunden benötigen, doch wie es bei so einem Sandbox-Spiel nunmal ist, gibt es zahlreiche Nebenbeschäftigungen, die dem Spiel dutzende Stunden an Spielzeit hinzufügen. So könnt ihr zum Beispiel berühmte Personen vor aufdringlichen Paparazzi beschützen, von Hochhäusern springen oder euch Respekt verdienen, indem ihr nackt auf die Straße geht und mitten auf der Kreuzung anfangt, zu tanzen (immerhin gehört viel Mut dazu). Oder aber ihr schwingt euch auf ein Auto (wahlweise auch wie Gott euch schuf) und versucht dann in einem kleinen Minigame, die Balance zu halten und nicht runterzufliegen. Das ist mein Revier! Wie schon in GTA: San Andreas geht es natürlich auch im Gangster-Epos Saints Row 2 darum, gegen andere Gangs zu kämpfen und ihnen ihre Territorien streitig zu machen. Habt ihr einmal solch ein Territorium eingenommen, könnt ihr euch zum Beispiel diverse Geschäfte kaufen (nahezu jedes Geschäft im Spiel wird man auch kaufen können) und somit für einen ständigen Geldsegen sorgen. Wer es irgendwann schafft, eine ganze Ladenkette aufzukaufen, darf sich auch über eine Werbetafel mit dem Bild des Charakters als Besitzer freuen – wer wollte der Welt nicht schon immer zeigen, dass man für die Fettleibigkeit durch die große Fast-Food-Kette verantwortlich ist. Natürlich bringen diese ganzen Nebenbeschäftigungen und –aufgaben nicht nur Respekt mit sich, sondern schalten auch zahlreiche (hunderte) Dinge frei. So dürft ihr euch über neue Waffen, Emotes, Styles und Upgrades für den Char freuen. Wenn ihr etwa wochenlang im Fitness-Studio trainiert und euch im Trainingsring bearbeiten lasst, haltet ihr als Belohnung mehr aus bzw. nehmt 10% weniger Schaden. Summa Summarum wird man letztendlich laut Aussagen von Volition, Inc. rund 60-70 Stunden benötigen, um die 100%-Marke zu knacken – das kann sich doch sehen lassen. Homies Ein weiterer Pluspunkt im Kampf gegen Niko Bellic ist mit Sicherheit der Coop-Modus, in dem ihr zusammen mit eurem Freund und dessen eigenem Char den Titel zusammen durchspielen könnt. Der Coop-Modus ist dabei jederzeit möglich und so kann euch ein Kumpel sogar mitten in einer Mission zur Hilfe kommen, falls ihr Probleme haben sollte. Wer keine Lust auf die Story hat, kann sich auch in speziellen Coop-Games gegenseitig jagen oder anderen Unfug treiben. Spielerisch sollen alle Versionen in etwa gleich sein, auch wenn zum Beispiel die PlayStation 3-Version auf die Sixaxis-Steuerung zurückgreifen wird, mit der ihr etwa beim oben erwähnten Car-surfing-Minigame die Balance halten müsst.
Ersteindruck
sehr gut (Wertung zwischen 85 und 100% möglich)
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