Infos zum SpielS.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky
Wertung
Grafik:
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Gameplay:
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Positiv
negativ
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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky SpieleberichtS.T.A.L.K.E.R.: Clear SkyS.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky
S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky Eineinhalb Jahre ist es nun her, seit man das erste Mal als PC-Spieler in die Zone abtauchen konnte, um massig Mutanten und S.T.A.L.K.E.R. zu erledigen. Nun geht es wieder los nach Russland und zwar in S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky, dem Prequel zu Shadows of Chernobyl. Wie auch in SoC beginnt das Spiel mit einer Rendersequenz, in der der Protagonist, in diesem Falle der STALKER Narbe fast um sein Leben kommt, gerettet wird und sein Gedächtnis verliert. Während allerdings vor eineinhalb Jahren noch ein mehr oder weniger harmloser Autounfall bei einem Gewitter der Grund für den Unfall war, ist es diesmal eine unvorhergesehene übermäßig starke Emission in der Zone, die sich keiner so recht erklären kann. Einzige Möglichkeit: Jemand ist zu weit in die Zone vorgedrungen und diese ist nun wütend. Kein Wunder also, dass man als Spieler genau die Aufgabe hat, diesen jemand zu finden und zu stellen. Es kann ja kein Zufall sein, dass man so besonders ist und diese Emission überlebt hat. Jeder fängt mal klein an STOP! Noch geht es nicht los So schnell geht es nicht. Denn bei S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky ist es leider nicht so simpel, dass man einfach das Spiel installiert und loslegt. Das geht nämlich aufgrund unzähliger Bugs gründlich nach hinten los. Allerdings sind mittlerweile, zwei Wochen nach Release, zwei Patches für das Spiel erschienen. Ohne die Patches ist das Spiel nahezu unspielbar, mit den Patches nahezu Fehlerfrei. Und obwohl es nicht üblich und vielleicht auch nicht gerechtfertigt ist, beziehe ich mich in meinem Test auf die gepatchte Version. Das tue ich nicht etwa, weil ich Geld dafür bekomme, sondern einfach, weil ich es für gerechtfertigt halte. Klar, das Spiel ist unfertig erschienen und das sollte nicht sein, aber auf der anderen Seite kostet es mit 40€ auch 10€ weniger als die meisten aktuellen Spiele. Und wenn ich mir überlege, ob es mir 10€ wert ist, zwei Patches, die zusammen grade mal 100 MB groß sind zu installieren, dann kann ich nicht nein sagen. Noch dazu ist S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky unter dieser von Bugs übersäten Oberfläche und dem angekratzten Image ein durchweg gutes Spiel. Also, auf in die (gepatchte) Zone. Stalker 1 ½ S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky ist vom Grundprinzip genauso aufgebaut wie der Vorgänger Shadows of Chernobyl. Eine Mischung aus Rollenspiel und Shooter, eine große Spielwelt, eine dichte Atmosphäre. Doch auch im Detail ist vieles gleich geblieben. Inventar, PDA, Anomalien, Schrauben werfen, ja selbst das Gebiet, in dem man spielt ist grundsätzlich gleich (wie soll es auch anders sein, so groß ist die Zone nun mal nicht und SoC war schon sehr groß). Doch es wurde an allen Stellen gefeilt, so dass sich das neue STALKER für Fans zwar ähnlich, aber doch anders, besser als der Vorgänger anfühlt. Das PDA ist umfangreicher geworden, die Fraktionskämpfe sind wichtiger, das Suchen der Artefakte ist durch Suchgeräte zum neuen Spielelement geworden, Waffen und Ausrüstung können nun modifiziert und somit aufgewertet werden und die Technik ist natürlich auch vorangeschritten. Vor allem die gute deutsche Sprachausgabe ist hier zu erwähnen. Denn in S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky müsst ihr nur wenig lesen, nahezu alle wichtigen Dialoge sind komplett vertont, russischer Akzent inklusive. Noch dazu sieht die Zone nicht nur anders aus als im Vorgänger, da sie einfach noch anders und weniger verformt ist, aber noch dazu sieht sie auch noch einfach besser aus. Clear Sky ist nämlich wirklich hübsch und (ohne DX10-Effekte) noch nicht einmal so hardwarehungrig wie z.B. ein Crysis. Besonders die Lichteffekte und das dynamische Wetter (Gewitter!) sind ein Hingucker, die oft dafür gesorgt haben, dass ich einfach nur vor meinem PC saß und zugeguckt/gehört habe. Von Atmosphäre und Dynamik Was schon SoC von der Konkurrenz abgehoben hat, war die Atmosphäre. Man fühlt sich wirklich wie in Tschernobyl, man ist ein Teil der Geschichte, der Gesellschaft. Dieses Spielgefühl ist in Clear Sky noch deutlich ausgeprägter vorzufinden. Angefangen bei den technischen Verbesserungen, wie der guten Sprachausgabe über den dynamischen Tag/Nacht-Wechsel und den dynamischen Wetter-Wechsel, bis hin zur stark verbesserten K.I.. Wenn man durch die Zone läuft hat wirklich das Gefühl, in einer lebendigen Welt zu stecken, nicht in einem Spiel, in dem sich alles um euch als Protagonist dreht. Die Fraktionen kämpfen selbstständig gegeneinander, oft läuft man unerwartet in einen solchen Kampf rein. Ob man sich einmischt oder raushält liegt ganz bei einem selber, doch man muss sich nicht wunder, wenn das Gebiet dann auf dem Rückweg seinen Besitzer gewechselt hat. Die Geschichte trägt auch ihren Teil dazu bei, das Spiel atmosphärisch zu gestalten. Im gesamten Spielverlauf verfolgt ihr den geheimen Unbekannten, erfahren immer mehr. Zwischendurch verdient ihr euch Geld und Respekt durch viele kleine Nebenmissionen und spontan-Angriffe, die sich nahtlos in die Spielwelt einfügen. Nur ganz selten wird man durch unpassende Momente aus der virtuellen Zonenstimmung rausgerissen und das ist auch schnell wieder vergessen, denn noch bevor man sich aufregen kann, ist man wieder gefangen. Text
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