Infos zum SpielPrince of Persia
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Steuerung:
Positiv
negativ
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Prince of Persia SpieleberichtPrince of PersiaPrince of Persia
Seit einigen Jahren erlebt die totgeglaubte Prince of Persia Reihe immer wieder neuen Nachschub aus dem Hause Ubisoft. Der kleine Prinz, der sich einst in einer putzigen zweidimensionalen Welt durch die Level kämpfen musste, ist zusammen mit seinen Fans seit dem ersten Teil im Jahr 1989 merklich reifer geworden. In den letzten Kapiteln der Serie musste der Spieler zusammen mit dem Prinzen dunkle Zeiten überstehen und zusehen, wie das Ideal des ewig heldenhaften Prinzen mehr und mehr verschwamm. Wie also geht es im neuesten Teil weiter? Nach seinen vielen düsteren Abenteuern scheint es den Prinzen nun nach seichterer Kost zu dürsten. Im neuesten Prince of Persia jedenfalls erscheint er sehr jugendlich, unbeschwert und spitzbübisch. Er albert mit NPCs herum und ist nie um einen flotten Spruch verlegen. Zudem kämpft er diesmal an der Seite einer hübschen jungen Dame für die Rettung der Welt. Im Vergleich zu den Vorgängern kann der Prinz diesmal also relativ sorgenfrei zur Tat schreiten. Worüber sollte er sich auch Gedanken machen - kann er doch neuerdings nicht mehr sterben. Doch halt, immer der Reihe nach: Der Prinz der Massen...... so könnte der Untertitel von Ubisofts neuestem Teil des Prince of Persia Epos lauten. Doch die Entwickler entschieden sich dafür, diesmal gänzlich auf einen Beinamen alla "The Two Thrones" oder "Warrior Within" zu verzichten. Warum "Prinz der Massen"? Weil Ubisoft in diesem PoP wie bereits erwähnt komplett dem düsteren Image der Vorgänger entsagt hat und eher leicht verdauliche, massentaugliche Kost bietet: weniger Blut, seichter Humor und jugendgerechtes Look&Feel. Während vor allem Warrior Within eher die dunkle Seite des Prinzen zeigte und es an Blut nicht mangelte, fällt das neue Prince Of Persia deutlich harmloser aus. Unterstützt wird dies durch den neuen Cel-Shading-Look. Den wählten die Entwickler unter anderem, um sich von Assassin’s Creed abzutrennen. Denn es sollte ja keine Kopie in anderem Szenario, sondern ein eigenes Spiel sein. Doch passt ein eher comicartiger, aus Kinderspielen bekannter Look zu einem Prince of Persia? Klares ja, denn hier hat Ubisoft es verstanden, einen guten Zwischenweg zwischen Cel-Shading-Optik und realitätsnaher Grafik zu gehen. Mit viel Liebe zum Detail verleiht dieser neue Look dem Orient-Setting sogar noch einen Funken mehr Magie und Mystik. Ein weiterer Grund für die Seichtigkeit des Spiels ist die Tatsache, dass man Gegner nicht töten wird. Wenn ihr also den Lebensbalken eines Wiedersachers auf 0 gebracht habt, flüchtet dieser in einer kurzen Cutscene. Das hat man eingebaut, um eine USK-12-Wertung zu bekommen, was auch geklappt hat. Apropos Cutscenes. Vor allem im ersten Spielabschnitt, der eine Art Tutorial darstellt und dem Spieler beibringt, den Prinzen vollends zu kontrollieren, gibt es sehr viele davon. Sie bringen die Story in Fahrt und stellen die Charaktere vor. Elika, die HelferinVöllig neu in diesem Prince of Persia - und mithin ein weiterer Beitrag zur "Verweichlichung" des Prinzen - ist die Figur Elika. Der Prinz trifft auf diese orientalische Schönheit bereits sehr früh zu Beginn des Spieles und kann es natürlich nicht lassen, ziemlich dämliche Sprüche abzugeben, um ihr gegenüber cool und lässig zu erscheinen. Das wirkt gerade zu Beginn ziemlich aufgesetzt und hinterlässt den Eindruck, als wurde versucht, das Image des Prinzen krampfhaft aufzulockern. Nach dem Tutorial wird durch Elikas Vater der Baum des Lebens zerstört. Daraufhin wird die Welt von einer dunklen Maße überfüllt und der Prinz wird in Elikas Kampf gegen das Böse mit hineingezogen. Elika selbst steht dem Spieler als "supporting Character" zur Verfügung, d.h. sie kann einem den Weg zeigen und rettet einem das Leben, wenn man einmal mit einem Bein im Grab steht. Richtig gelesen, man kann in PoP nicht sterben. Wenn man z.B. in einen Abgrund fällt, springt Elika hinterher, zieht einen hoch und man wird am letzten Save-Point wieder auftauchen (diese Punkte gibt es im Spiel zuhauf). Schnell wird sie aber auch zu einer wertvollen Weggefährtin, denn sie hilft einem mit ihrer Magie nicht nur beim Überwinden größerer Hindernisse, sondern nimmt auch aktiv am Kampfgeschehen teil. Prince of Persia
Prince Of Persia steuert sich sehr flüssig, ihr hüpft und kämpft euch problemlos durch die Level. Diese sind nicht linear aufgebaut, es gibt eine freie Spielwelt, die ihren Mittelpunkt im Tempel hat, in dem einst der Baum des Lebens stand. Von diesem aus kann man verschiedene Abschnitte ansteuern und immer weitere freischalten. Sollte man in einem Abschnitt also mal nicht weiterkommen, dann macht man einfach bei einem anderen weiter und wird auch so sein Ziel erreichen. Doch nicht nur neue Level lassen sich im Tempel freischalten, sondern auch neue Skills, die Elika im Spiel anwenden kann. Mit kleinen schimmernden Edelsteinen, die in der ganzen Welt versteckt sind, kann man ihre Kampf- und Akrobatik-Fähigkeiten aufwerten. Nebenbei sorgen diese Diamanten für Achievements und Trophäen. Die Aufrüstbarkeit von Elika haben die Entwickler eingebaut, um die Sammelei nicht unnütz erscheinen zu lassen, wie z.B. bei den Fähnchen in Assassin’s Creed. Der Prinz hingegen lernt leider nichts dazu und spielt sich am Anfang genauso wie am Ende des Spiels. 0 KommentareDein Kommentar: |
