Infos zum Spiel


Prince of Persia

Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Erscheinungsdatum: 04.12.2008
Genre: Rollenspiel
Plattformen: PC XBox Playstation

Wertung


Grafik: 80 %
Sound: 67 %
Gameplay: 74 %
Steuerung: 67 %

Positiv


  • Schöner Grafikstil
  • Begleiter sorgt für spielerische Abwechslung
  • Animationen sehr elegant und geschmeidig
  • Demoversion kann geteilt werden
  • 50 abwechslungsreiche Levels
  • Nette Bosskämpfe…

negativ


  • … aber auf Dauer ohne taktischen Tiefgang
  • Ungenaue Steuerung
  • Sehr wenige Gegner
  • Musik eher monoton

Prince of Persia Spielebericht


Prince of Persia

Prince of Persia: The Fallen King

Prince of Persia: The Fallen King

Wenn der dunkle Gott Ahriman den Orient in ewige Finsternis hauchen will, kann es eigentlich nur einen Helden geben. Den Prinzen. Und nicht die Prinzenrolle da, die ist vollkommen unbrauchbar gegen die magischen Kräfte des bösen Gottes. Viel mehr sucht der junge Prinz im Miniformat den Gott des Lichts, Orimazd. Wie sich das orientalische Abenteuer in 1001-Nacht-Atmosphäre so macht, lest ihr nun in unserem kurzen, aber knackigen Test.

Während der große Prinz die bezaubernde Elika immer nah an seiner Seite hat, kann der kleine Prinz auf den Magier Zal zurückgreifen. Oder besser gesagt: der Spieler übernimmt seine Rolle. Game Over-Bildschirme sind dennoch möglich, denn Zal heilt und rettet den Prinzen nicht zwangsläufig, kann aber von Dunkelheit verseuchte Flächen verzaubern und damit neue Wege öffnen – oder auch Feinde mit magischen Geschossen angreifen. Zal ist auch eine sehr willkommene Abwechslung im Spiel, denn ansonsten muss man sich fast schon wundern: The Fallen King ist eher ein monotones Abenteuer hinter traumhafter Kulisse.

Fordernd, aber monoton

Prince of Persia: The Fallen King ist auf zwei Arten wesentlich fordernder als das große Vorbild für die PlayStation 3 und Xbox 360. Auf der einen Seite durch die Kämpfe (sollte aber eher verdammt selten vorkommen, weil auch die Gegner in den letzten Leveln eher leichterer Natur sind) und auf der anderen Seite aufgrund der teilweise zu stark auf den Stylus fokussierten Steuerung. Nichts, aber auch rein gar nichts ist mit den Buttons möglich. Nur L und R benötigt ihr für die Magie von Zal. Kein Wunder also, dass die Stylus-Steuerung ein wenig sehr überladen ist. Klettern, springen, über Abgründe hüpfen oder sich mit seinem Krallenhandschuh gemächlich an den Wänden herunter gleiten lassen – das Repertoire an Aktionen dürfte dem des Hauptspiels prinzipiell in nichts nachstehen. Gelegentlich gilt es dann einige Schalter zu aktivieren oder Gegner zu vernichten. Nebenbei sammelt ihr einige Münzen auf, die für Levelabschnitte oder komplette Levels gesammelt werden müssen, damit ihr überhaupt in das neue Gebiet kommt.

Außerdem sollte man sich fragen, was das Spiel eigentlich wirklich ausmacht? Die Kämpfe oder die Sprungpassagen? Sagen wir es mal so: Auch The Fallen King besinnt sich wesentlich mehr auf das, was „The Sands of Time“ gewesen ist – also eher mehr Gehüpfe. Das tut dem Spiel auch sichtlich gut, denn die Kämpfe können oftmals zur Qual werden, was eher unfreiwillig ist, denn ein Gegner muss bekanntlich mit dem Stylus angeklickt werden. Ja, so eine Vorwärtsrolle funktioniert allerdings genau so und da verwundert es mich nicht, dass ich des Öfteren eine Rolle zum Gegner hin ausgeführt habe anstatt einen von zwei möglichen Angriffstypen (stark oder normal). Ein in etwa ähnliches Problem tut sich auch bei den Sprungpassagen auf, weil das Spiel zu träge auf die Befehle des Spielers reagiert. Sekundenlange Verzögerungen sind zwar nicht zu befürchten, allerdings kam es uns des Öfteren vor, dass der Prinz (eher unfreiwillig) in den Tod gesprungen ist anstatt die sichere Kante zu greifen. Da die Rücksetzpunkte jedoch sehr fair gesetzt wurden, dürfte der entstandene Schaden halbwegs beglichen werden. Nach einiger Zeit nerven die Trial-and-Error-Passagen aber. Vor allem aber dann, wenn man selbst nichts dafür kann.

Technisch in Ordnung

Die Grafik von Prince of Persia: The Fallen King kann sich für ein DS-Spiel durchaus sehen lassen. Der Prinz ist nett animiert, die Effekte wirken – bis auf die Magie von Zal – ganz schön und die Umgebungen sind unheimlich abwechslungsreich gestaltet. Bei 50 verschiedenen Levels dürfte sich so einiges an fabelhaften und aufregenden Bereichen vorhanden sein. Gelegentlich spielt nur die Kamera verrückt und zeigt unscharfe, wenn nicht gar sehr unschöne Objekte. Zwischensequenzen werden auf Papyrusrollen erzählt und von sehr orientalischer Musik unterlegt. Während der unterschiedlichen Levels (der Fortschritt kann übrigens auf dem oberen Bildschirm geprüft werden) dudelt aber leider oftmals dieselbe Musik vor sich hin. Ein wenig mehr Abwechslung wäre nett gewesen.

0 Kommentare


Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Dein Kommentar: