Infos zum Spiel


Penumbra: Black Plague

Entwickler: Frictional Games
Publisher: Paradox Interactive
Erscheinungsdatum: 15.02.2008
Genre: Adventure
Plattformen: PC

Penumbra: Black Plague Spielebericht


Penumbra: Black Plague

Penumbra: Black Plague - Kurztest

 


Weiter geht es mit meinem Adventure-Marathon. Fast jede Woche trudelt ein neues Abenteuer-Spiel ein, das getestet werden will. Da ich bekanntlich ein großer Fan von typischen Point & Click-Spielen und deren Rätseln bin, habe ich im Jahr 2008 wirklich eine Menge zu tun. Klar, muss man festhalten, dass gute Adventurekost im Einheitsbrei untergeht und kaum noch wirklich innovative Games in diesem Genre auf den Markt kommen. Gut, als nächstes stand Penumbra auf dem Plan. Penumbra und ein Adventure, denkt ihr euch jetzt? Ja, in der Tat zählt dieser Horror-Klassiker zu dieser Sparte, auch wenn man hier in Echtzeit 3D Umgebungen durch unheimliche Areale läuft und versucht dem virtuellen Terror zu widerstehen. Frictional Games konnte schon mit dem ersten Teil beweisen, dass sie in puncto Atmosphäre und Horror ihr Handwerk verstehen. Dennoch  konnte der Erstling bei der Presse nicht viel löbliche Kritik einheimsen, aber dennoch besitzt das Werk zahlreiche Fans, die besonders auf exzellenten Horror stehen. Zwischendurch beschehrte uns Entwickler Monolith mit Condemned ein Grusel-Shooter, der exzellent in Szene gesetzt war. In wenigen Wochen werden wir dann in den Genuss des zweiten Teils kommen. In der Zwischenzeit werde ich mich dem zweiten Teil der geplanten Trilogie Penumbra widmen, und meine Erfahrungen kundgeben.



 Fazit



 

 

Warum denn keine 80%? Dafür fehlt es mir einfach an Abwechslung und Innovation. Klar, Fans werden mich jetzt lünchen wollen, aber Fakt ist, dass Penumbra sehr auf seinem Vorgänger aufbaut. Nichtsdestotrotz habe ich einen Heidenspaß mit dem Spiel verbracht, auch wenn ich die Story nicht immer wie ein Irrer in mich hineingesogen habe. Wer auf guten Horror steht und den Release von Condemned 2 nicht mehr abwarten kann, der sollte sich dieses Spiel zulegen. Mit rund 19,99 € kann man mit ruhigem Gewissen zuschlagen!

(Christoph Kleiner| Spieletester Redaktion)

 

































Spielspaß Wir kennen sie alle. Silent Hill, Obscure, Condemned und Project Zero. Alles Spiele, die vom Spieler alles abverlangen. Nein, nicht die Fingerfertigkeit am Gamepad oder an der Tastatur im Einklang mit der Maus, sondern die Psyche. Terror pur herrscht in einem Mantel voller skurriler Gegner, Level und Rätsel. Wer genau auf so einen fiktiven Horror steht, sollte weiterlesen. Penumbra setzt genau an diesen Punkten an und verbindet diese mit typischer Adventurekost. Hier gilt es zahlreiche Rätsel zu lösen, bösen Kreaturen auszuweichen und die Dunkelheit für das Überleben zu nutzen.
Gameplay Penumbra spielt sich nicht, wie ein typisches Adventure mit einer Maus-Steuerung, mit der ihr euren virtuellen Charakter von A nach B laufen lassen könnt. Nein, hier wird wie in einem typischen Shooter das Alter-Ego gesteuert. Und das klappt in der Regel sehr gut. WASD-Steuerung und Maus sind das Zauberwort.
Grafik Grafisch sieht das Spiel aus dem Hause Frictional Games gut aus, kann aber nicht mit aktuellen Größen mithalten. Das muss es auch nicht, denn Penumbra bietet eine eigene, bizarre Welt, die euch dem Terror, dank dunkler und spärlich ausgeleuchteten Gängen, näher bringt. Ab und treten Kantenflimmern auf, oft wirken die Texturen sehr verwaschen und weniger plastisch, aber das Prinzip des Spiels geht dadurch nicht verloren. Besonders hervorheben sollte man die exzellente Phsysik-Engine, die es in sich hat. Die Rätsel wurden so aufgebaut, dass diese mit der Physik zusammenschmelzen. So müsst ihr euch Übergänge bauen, oder Fässer zum Brennen bringen, um somit einen Feuerlöscher in Gang zu setzten. Genial!
Sound Soundtechnisch hätte ich mir persönlich etwas mehr erhofft. Besonders in einem Horror-Adventure hätte ich mir mehr skurrile Geräusche und Soundsamples gewünscht, welche den Spieler noch mehr in eine bedrohliche Lage versetzen. Alles in allem werden Spieler mit einem recht soliden Sound konfrontiert, der besser hätte sein können, aber seinen Sold erfüllt.
Umfang Nach rund sechs Stunden kann man den Abspann erhaschen. Da euch das Spiel durch ein großes Laboratorium schickt und ihr euch an anderen unbekannten Orten aufhaltet, wird viel Abwechslung geboten. Auch durch die zahlreichen Rätsel werden Spieler sehr gut unterhalten. Neben Adventure-typischen rätsellösen muss man sich aber auch vor zahlreichen Monstern verstecken. So ist Penumbra also mehr als nur ein typisches Adventure. Der Clou am Ganzen? Ihr besitzt keine Waffe und müsst also vor den fiesen Dingern wegrennen oder euch im Schatten verstecken. So sind echte Horrormomente garantiert!
Multiplayer Eine Multiplayermodus ist nicht vorhanden und kann somit nicht bewertet werden.
Gesamt 75% Gut, warum mache ich einen Kurztest, obwohl Penumbra ein recht ordentliches Spiel ist? Ganz einfach. Ihr wisst, wie sich mittlerweile solche Spiele spielen und wie sie aufgebaut sind. Irgendwann wiederholt man sich als Redakteur auch zu oft, zumal Adventure im Jahr 2008 in Massen auf den Markt geworfen werden. Penumbra überzeugt durch einen sehr guten Horrortrip durch unheimliche Areale, die perfekt ins Spielerlebnis integriert wurden. Guter Sound, solide Grafik und eine recht ordentliche Storyline sind die Gründe dafür, dass Penumbra eine akzeptable Wertung im 70er Bereich bekommt.


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