Infos zum SpielMySims Kingdom
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Steuerung:
Positiv
negativ
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MySims Kingdom SpieleberichtMySims KingdomMySims Kingdom
Die Sims dürften wohl dank zahlreicher Veröffentlichungen weitestgehend bekannt sein. Noch nicht allzu lang gibt es allerdings das Prinzip von MySims, in welchem die kleinen, knuffigen Figuren meist kindgerecht gestaltete Abenteuer bestehen müssen. Ich habe mir den aktuellen und zweiten MySims-Vertreter MySims Kingdom für die Wii mal genauer angesehen, um herauszufinden, ob es den Weg unter den Tannenbaum finden und für wen man es dorthin legen sollte. Dafür musste ich kreativ und geduldig sein… Geeignet nur für Kinder unter elf Jahren – Keine Erwachsenenfreigabe Geduld brauchte ich als erwachsener Mensch vor allem deshalb, weil – soviel vorweg – MySims Kingdom ein reines Kinderspiel, eine Beschäftigungsmöglichkeit für Kinder darstellt. Das macht der Look auch von vorn herein deutlich: Die Grafik ist äußerst bunt, dabei aber schlicht und wenig detailliert. Die Story wurde von mir als erwachsenem Spieler als vollkommen belanglos wahrgenommen und der Schwierigkeitsgrad existiert eigentlich gar nicht. Wer also diesen Test hier liest, älter als elf Jahre ist und sich nicht deshalb über das Spiel informieren möchte, um es an ein Kind der entsprechenden Altersgruppe zu verschenken, sollte besser aufhören zu lesen und sich einen Test zu einem für ihn angemessenen Spiel bei uns durchlesen. Der Anfang des Abenteuers Da du, liebe Leserin oder lieber Leser, immer noch dabei bist, weiter zu lesen, sollst du natürlich auch noch etwas mehr erfahren. Ich darf ja „du“ sagen, oder? Du musst ja schließlich unter elf sein oder du möchtest eben ein Spiel an ein Kind verschenken. Ich hoffe, du hast so oder so Verständnis für meine ungezwungene Redeweise. Zu Beginn des Spiels erfahrt ihr, dass das fiktive Königreich nun schon einige Zeit ohne Stabträger auskommen musste. Früher halfen diese immer den Untertanen des Königs bei ihren alltäglichen Problemen. Nun sollen endlich wieder ein Stabträger sowie ein Team, welches diesen bei seinen Missionen und Abenteuern unterstützt, bestimmt werden. Dafür veranstaltet der König einen Wettbewerb, den ihr natürlich gewinnen müsst, was sich als ganz und gar nicht schwierig herausstellt. Die Figur wird euch dabei allerdings nicht fertig an die Hand bzw. „an den Controller“ gegeben: Ihr müsst sie selbst erstellen, was dank netter und lustiger Optionen, wie man sie in leicht anderer Form schon von der Mii-Erstellung kennt, gut von der Hand geht. Zum Schluss müsst ihr dem kleinen Helden noch einen Namen geben, mit dem er rollenspiel-typisch in jedem Dialog angesprochen wird. Ihr solltet euch also gut überlegen, wie eure Figur heißen soll. Kinder-Aufbau-Rollenspiel Ich sagte gerade „rollenspiel-typisch“. Ist MySims Kingdom überhaupt ein Rollenspiel? Ja und nein. Die Story um den Stabträger und seine Freunde erinnert an die eines Rollenspiels; das wesentliche Spielprinzip, welches man als Genre-Mix bezeichnen könnte, lässt aber eher den Sims-Charakter durchschimmern: Nicht nur, dass alle Beziehungen zwischen den Figuren (Sims) anders sind und durch Geschenke und nette Gesten beeinflusst werden können, auch das Bauen und Einrichten von Häusern wurde in das Abenteuer übernommen, wofür mit der Wii-Fernbedienung häufig erst Eisenerz abgebaut oder Holz gefällt werden muss. So gestalten sich im Wesentlichen alle Quests: Dinge einsammeln, mit der Wiimote kleinere Spielchen machen, Häuser bauen. Zum Beispiel wünscht sich ein Seemann ein Haus, um auch einen festen Wohnsitz zu haben. Als Quest bekommt ihr die Mindesteigenschaften des Hauses und könnt es nun mithilfe des magischen Stabes bauen und bis in kleine Details einrichten, woraufhin der Seemann und die Freunde des Stabträgers, also eurer erstellten Figur, auf der Couch Platz nehmen, sich unterhalten oder in einem Buch lesen. Der Bau der Häuser, wozu auch das Drehen und Platzieren von Einzelteilen gehört, funktioniert mit der Wiimote wunderbar und dürfte auch für Kinder gut machbar sein. Das „epische Abenteuer“ beschränkt sich also aufs Einsammeln und Bauen. Dazu reist man über mehrere Inseln und hilft so mehreren Bewohnern des Königreichs. Manchmal sind sogar (sehr einfache) mechanische Probleme zu lösen, wofür man ein paar Zahnräder aneinandersetzen soll. Die Punkte der notwendigen Platzierung dieser sind allerdings häufig schon vorgegeben. Technik und Präsentation. Eine Frage der Zielgruppe Die Sims sprechen ihr Kauderwelsch, die Emotionen werden durch Mimik und Gestik sowie merkwürdige Laute deutlich, die Grafik ist schlicht, comichaft, quietschbunt und der Sound unauffällig, aber meist fröhlich, kindgerecht und passenderweise etwas mittelalterlich. Obwohl die Grafik qualitativ doch um einiges besser hätte ausfallen können, passt sie doch zum Ganzen und wird die Zielgruppe zufrieden stellen. So kommt MySims Kingdom ein bisschen wie eine „Heranführung an Videospiele für Kinder mittels kleiner Aufgaben mit minimalem Schwierigkeitsgrad und harmloser Story“ herüber. Um zu verstehen, was man tun soll, ist es allerdings dringend notwendig, dass der/die kleine Spieler(in) schon lesen kann. Für alle angehenden Spieler zwischen sieben und elf Jahren, in deren Haushalt eine Wii verfügbar ist, könnte MySims Kingdom also ein passendes Weihnachtsgeschenk sein. 0 KommentareDein Kommentar: |
