Infos zum Spiel


Kazook

Entwickler:
Publisher:
Erscheinungsdatum:
Genre: Unbekannt
Plattformen:

Wertung


Grafik: 75 %
Sound: 76 %
Gameplay: 69 %
Spielspaß: 80 %

Positiv


  • - Macht süchtig
  • - Game-Sharing
  • - Intuitive Steuerung
  • - Midprice

negativ


  • - Langzeitmotivation nicht wirklich vorhanden
  • - Stellenweise viel zu leicht

Kazook Spielebericht


Kazook

Kazook

Und wieder ein Titel aus dem Hause „Xplosiv“, der mit seiner Schlichtheit und einem netten Preis überzeugen möchte. Reicht es auch für mehr? Wie viel Spaß der Titel letztendlich macht und warum es am Ende leider nicht für den Award reicht, lest ihr in den folgenden Zeilen des Kurztests – viel Spaß!

Eine Story gibt es nicht, von daher komme ich auch direkt auf den Sinn des Spiels zu sprechen, der da wäre: Es gibt keinen. „Kazook“ dient der reinen Unterhaltung durch rund 30 spaßige und süchtig machende Minispiele. Zwar müsst ihr euch viele erst freikaufen, aber der Weg dahin macht viel Spaß. Am Anfang sucht ihr euch einen von leider nur zwei Charakteren aus (später könnt ihr bis zu 16 haben), gebt ihm einen Namen und könnt direkt im Herauforderungs-Modus spielen, um an Credits zu kommen, wodurch ihr euch dann letztlich im Geschäft neue Charaktere und Minispiele kaufen könnt. Das ist grob der Handlungsverlauf des Spiels.

Süchtig macht hier vor allem die Jagd auf den Highscore, denn nicht jedes Spiel ist sofort erklärt und leicht zu spielen. Okay, leicht sind sie alle, sonst wäre kein Suchtpotential vorhanden, aber der Weg zur Perfektion dauert schon die eine oder andere Stunde. Die Minispielchen machen allesamt sehr viel Spaß, sei es eine Zombiejagd der etwas anderen Art, indem ihr aus der Ego-Perspektive eine nette Dame vor den bösen Zombies beschützen müsst oder eine etwas andere Art von Fußball, wo ihr in Hovercrafts den Ball hin- und herwerft. Die Steuerung jeder Spiele ist gelungen, präzise und leicht zu verstehen, wodurch man sich – wie oben angesprochen – direkt zurechtfindet und süchtig wird.

Es war logisch, dass es bei „Kazook“ einen Mehrspieler geben würde und den gibt es auch, ansonsten wäre auch die Wertung deutlich niedriger ausgefallen. Im Mehrspieler könnt ihr alle Spiele gegeneinander spielen, was für noch mehr Spaß sorgen wird. Aber wenn euer Freund das Spiel nicht besitzt, heißt das noch lange nicht, dass ihr nicht zusammen spielen könnt. Die Entwickler haben dem Spiel noch zusätzlich die geliebte „Game-Sharing“-Funktion verliehen, mit der ihr satte 5 Spiele tauschen und mit bzw. gegeneinander spielen könnt.

Bei der Technik kann man sich eigentlich nicht beschweren, da sie sich durchweg solide gibt und einen netten Eindruck macht. Klar, hier und da gibt es arg verwaschene Texturen, aber die Zweckmäßigkeit liefert ein nettes Bild. Größere Effekthaschereien sucht man bei einem Midprice-Titel natürlich vergebens. Beim Sound fällt mir ein Wort ein: Penetrant. So zumindest gibt sich der leicht aufdringliche Sound im Hauptmenü, in den Spielen hingegen bekommt ihr abwechslungsreiche Stücke zu hören, die immer ins Geschehen passen.

Kommentar (AS) :

Ich bin durchaus zufrieden mit dem Spiel bzw. eigentlich mit den 30 Minispielen, denn alle machen sehr viel Spaß und können durchweg überzeugen. Sei es die spaßige Grafik, die absolut eingängige Steuerung oder das süchtig machende Prinzip – hier stimmt so ziemlich alles. Für einen Award reicht es aber leider nicht, denn es fehlt einfach an Langzeitmotivation und einer gescheiten KI (bzw. Schwierigkeit). Wer aber dennoch zum Midprice zuschlagen will, macht im Grunde keinen Fehler.

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