Infos zum SpielJagdfieber
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Spielspaß:
Mehrspieler:
Positiv
negativ
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Jagdfieber SpieleberichtJagdfieberJagdfieber
Aus dem Hause Ubisoft kommt das Spiel zum Film: Jagdfieber. Wir haben die Xbox 360-Version des Spiels im Test und zeigen euch, wie gut/schlecht die Filmumsetzung auf der Konsole geworden ist. Taugt das Spiel als eines der wenigen oder ist es der übliche Filmeport-Müll? Das erfahrt ihr im Kurztest – viel Spaß!In „Jagdfieber“ geht es um Boog und Elliot, die auf gemeinsamer Tour durch einen Supermarkt erwischt und in den Zoo gesteckt werden, in dem es den Frieden wiederherzustellen gilt. Nebenbei möchte Boog gerne aus dem Zoo fliehen, um zu seinem Frauchen wieder zurück zu kommen. Dabei ist klar zu sagen, dass das Port leider die Story nur recht oberflächlich beschreibt – man ist also gezwungen, den Film zu sehen (ist auch deutlich besser als das Spiel), um die Geschichte in vollen Zügen zu genießen. Kurzes Spiel – viel Abwechslung Der Story-Modus beinhaltet rund 25 sehr kurzweilige Missionen, die prinzipiell nicht mehr als 5 bis 6 Spielstunden mit sich bringen. Da die Entwickler gewusst haben, dass das ein wenig zu wenig gewesen wäre, gibt es noch viele Minispielchen, die zwar allesamt aus dem Einzelspieler bekannt sind, aber dennoch Spaß machen. Da wäre zum Einen der „Ausgerechnet Kaninchen!“-Modus, in dem es gilt, Karnickel in deren Bau zu werfen oder den „Stamm-Halter!“-Modus. Da geht es darum, den Gegenspieler vom Baumstamm zu drehen ohne selbst davon zu fallen. Im Einzelspieler-Modus gibt es in jeder Mission mal mehr, mal weniger zu tun. Meistens müsst ihr irgendwelchen Tieren (Igeln, Stinktieren, Kaninchen, etc.) bei kleinen Problemen helfen. Nebenbei könnt ihr, um eure Achievements zu verbessern, einige Marken einsammeln, welche am Ende eines Levels zusammengerechnet werden und sofern ihr dann alle beisammen habt, ordentlich Gamerscore sammelt. Bei den Missionen fiel mir ganz positiv die intuitive Steuerung auf, die sehr locker von der Hand geht, wobei ich Boog ein wenig zu schwermütig halte. Klar, er ist ein dicker Bär, aber er steuert sich teilweise viel zu ungenau. Gelegentlich dürft ihr auch mit Elliot spielen, der sich wiederum deutlich besser steuern läßt und eine präzisere Steuerung aufweist. Die Abwechslung innerhalb der Missionen ist genau das, was den Reiz des Spiels ausmacht, denn von simplen „Finde Objekt A und bring es zu Person B“-Aufgaben geht auch über einige spaßige „Erschrecke die Holzfäller“-Missionen. Nebenbei darf man sich auf einer netten Achterbahnfahrt austoben und die oben bereits genannten Münzen sammeln. Sehr spaßig ist auch das Ambiente, in dem ihr euch befindet, denn die Levels sind zwar sehr geradlinig aufgebaut, aber trotzdem hinterlassen sie einen stimmigen Eindruck. Dazu tragen auch die lustigen Methoden bei, mit denen ihr die Menschen erschrecken könnt. Beispielsweise könnt ihr ein Stinktier in den Kamin werfen – das Ergebnis: Eine wunderbare grüne Duftwolke kommt aus allen Nähten und Löchern des Hauses, was den Bewohner zur Flucht bewegen wird. Einen Nachteil hat das Spiel aber dennoch: Man merkt dem Spiel an, dass es eindeutig auf Kinder zugeschnitten ist, denn es gibt kaum Spiele, die leichter sein könnten als „Jagdfieber“. Man kann quasi durch jede Mission spazieren ohne dabei auf großartige Hindernisse stoßen – klar, sowas zeugt von Benutzerfreundlichkeit, aber irgendwie ist es ziemlich unbefriedigend, dass man derart problemlos durch ein Spiel rennen kann. Ein noch viel größeres Manko ist die nicht vorhandene KI, denn die NPCs laufen immer denselben Weg, selbst beim erneuten Durchspielen erkannte ich keine Änderung gegenüber dem vorherigen Spiel. Technisch passabel Aus grafischer Sicht gibt sich „Jagdfieber“ ganz ordentlich, bietet viele sehenswerte Details wie eine tolle Landschaftsdarstellung oder einen herrlichen Felleffekt. Aber wirklich überzeugend wirkt die Grafik nicht, da es absolut keinen „Wow“-Effekt bewirkt. Die Levels sind zwar allesamt recht süß gemacht und die Tiere aus dem Film wunderbar ins Spiel gebracht, aber vollkommen überzeugend sieht es für eine Next-Gen.-Konsole nicht aus. Beim Sound hat man sich ganz klar an die Filmvorlage gehalten, wodurch natürlich keinerlei Fehler entstehen und die Synchronstimmen wunderbar klingen und selbstverständlich passen. Lediglich bei der Hintergrundmusik hätte man noch ein wenig mehr machen müssen, weil die sich leider viel zu stark im Hintergrund befindet und nie so richtig auffällt. Summa Summarum gilt auch hier: Klasse Film, passable Umsetzung.
Kommentar (AS) : Was soll ich schon großartig zum Titel sagen? Für Kinder ist ein Kauf ganz sicherlich empfehlenswert, weil es hier a.) keinerlei Gewalt gibt (dürfte der BPjS und USK sehr gut gefallen haben der Titel) und b.) alles sehr leicht zugeht, wodurch eigentlich keiner so recht Probleme haben wird. Erneut kann eine Filmumsetzung nicht auf ganzer Linie überzeugen, es fehlt einfach an Anreiz den Titel wirklich konsequent zu spielen. Außerdem hatte ich nie das Gefühl ein „Next-Gen“-Spiel zu spielen, was die Wertung auf der Xbox 360 im Vergleich zu PS2 (usw.) etwas senkt. Kurzum: Wer auf lockere Kost ohne große Ansprüche Lust hat, kann einen Blick wagen, der Rest sollte sich den Kinofilm anschauen - davon hat man deutlich mehr.
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