Infos zum SpielImpossible Mission
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Impossible Mission SpieleberichtImpossible MissionImpossible Mission
Ein absoluter Klassiker der Videospielgeschichte feiert seine Wiederauferstehung: Impossible Mission. Alleine als Agent im Hauptquartier des Feindes. Aber es ist eine Falle. In einem Labyrinth aus Gängen und Fahrstühlen müsst ihr versuchen in einer bestimmten Zeit euer Ziel zu erreichen. Impossible Mission – ein Spiel, das eine ganze Generation gefangen nahm auf dem legendären Commodore 64. Unvergessen ist die innovative Mischung aus Jump‘n‘Run und Puzzles, wie auch die berühmte Begrüßung: „Stay a while. Stay forever!“ Jetzt, zum 20jährigen Jubiläum des Klassikers, erscheint endlich die neue Version. Ob der Klassiker auch im zwanzigsten Jahrhundert noch überzeugen kann, erfahrt ihr hier.
Ein Klassiker der alten Zeit Wie wir alle wissen, sind die Spiele von früher in der Präsentation zwar nicht so schön wie heute, allerdings vom Spielprinzip her viel einfacher und machen meistens auch um einiges mehr Spaß. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Spiele einfach ein absolut einfaches Gameplay haben und es dem Spieler ermöglichen leicht ins Spiel einzusteigen. Bevor wir allerdings zum Gameplay kommen, möchte ich schnell ein paar Worte zur Story und zur Präsentation verlieren. Ihr steuert in Impossible Mission einen Agent und dieser bekam einen brisanten Auftrag zugeteilt. Elvin Atombender will die Menschheit komplett vernichten und eure Aufgabe ist es ihn daran zu hindern. Wer den Klassiker von früher kennt, weiß zudem auch noch, dass Elvin die Menschheit umbringen will, weil er bei seinem Lieblingsspiel kurz vor dem absoluten High-Score stand, und was passiert plötzlich? Es gibt einen Stromausfall und seine gesammelten Punkte sind dahin. Dass konnte er nicht auf sich sitzen lassen und hat sich dazu entschieden, die Menschheit dafür zu bestrafen. In der PSP-Fassung kriegt man hiervon allerdings nichts mit. Die Präsentation muss man natürlich anders bewerten, als herkömmliche Spiele, denn schließlich haben wir es hier mit einem echten Klassiker zu tun. Impossible Mission spielt, wie alte Zockerhasen es schon wissen dürften, komplett in 2D. Trotz dieses Faktors ist die Grafik wirklich gut und zudem noch ansehnlich. Wenn man bedenkt, dass dieses Spiel schon 20 Jahre alt ist, hat man hier wirklich gut aussehende Levels mit einer individuellen Gestaltung vor sich, wie man sie nur selten zu Gesicht kriegt. Der Sound kann leider im Gegensatz zu früher nicht so überzeugen. Die Klänge und Töne wurden zwar vom alten Klassiker übernehmen, allerdings sind hier bei der Programmierung doch einige Fehler unterlaufen. Startet man das erste Level wird einem nach einiger Zeit sofort auffallen, dass man die Geräusche der Roboter überall hören wird. Zudem fällt noch auf, dass die Schritte eures Charakters, wovon ihr am Anfang übrigens drei Stück auswählen könnt, in der grafischen Originalversion nicht zu hören sind. Ansonsten überzeugt das Gesamtpaket der Präsentation. Cut-Version in einer anderen Form Heutzutage sind die Spiele geschnitten, weil sie zu brutal sind. Impossible Mission wurde hingegen in der Schwierigkeit geschnitten. Wer den Klassiker von früher kennt, weiß wie oft man von vorne anfangen musste und wie schwer Impossible Mission in seiner Gesamtheit wirklich war. Hier wurden einige Stellen komplett verändert. Man kann Gegenstände viel schneller durchsuchen als früher, zudem kann man über die Roboter springen, ohne Angst zu haben, gegrillt zu werden. Apropos grillen, das Verhaltensmuster einiger Roboter wurde auch komplett geändert. Fiese Angriffe fehlen und die Verhaltensmuster funktionieren immer nach Schema F, was früher anders war. Hardcore-Zocker werden hier ganz klar den Ansporn vermissen, den man früher bei diesem Spiel andauernd hatte. Kennt man das Spiel, rennt man durch die Levels, ohne große Probleme. Für Anfänger ist die neue einsteigerfreundliche Schwierigkeit natürlich von Vorteil. Der Easy- und Schwermodus unterscheiden sich hauptsächlich in der Zeit und in der Hilfestellung. Während ihr im Modus „Leicht“ 8 Stunden Zeit habt, das Spiel zu absolvieren, habt ihr im Modus „Schwer“ nur 6 Stunden Zeit. Hört sich viel an, ist es aber überhaupt nicht, denn für jedes Mal wenn ihr sterbt, werden euch 10 Minuten abgezogen, was meiner Meinung nach auch immer noch einer der genialsten Einfälle ist, die es je gab. Zudem werden im Modus „Leicht“ alle Räume, die ihr durchsucht habt, farblich markiert, was natürlich ein großer Vorteil in diesem Spiel ist. Der Startbildschirm bietet euch zudem drei verschiedene Spielvarianten an. Einmal die komplette Neuauflage, dann den alten Klassiker und dann eine Mischung aus Neu und Klassik. Wer das Spiel zum ersten Mal spielt, kann sich die Anleitung anschauen, die einem genau erklärt, was man tun muss. Das Gameplay ist zudem noch um einiges verbessert worden. Das Spiel läuft flüssiger, euer Charakter bewegt sich agiler, die Sprünge sind wie aus dem Bilderbuch, wenn man den Klassiker gespielt hat, und überhaupt ist das Spiel ein einziger Retroanreger. Einmal angefangen, kommt man nur schwer wieder davon weg. Ihr stellt euch grad eben sicherlich die Frage, was man in Impossible Mission eigentlich tun muss? Ihr müsst zur Zentrale Elvin gelangen und dies schafft ihr nur, wenn ihr Puzzleteile sammelt. Hiervon gibt es insgesamt 36 Stück, von denen sich jeweils vier zu einem Teil eines Passwortes zusammensetzen. Klingt einfach, ist es aber nicht wie vorhin schon erwähnt. Das Spielsystem wurde also vereinfacht und wird so auch Anfängern Spaß machen, Hardcore-Retrozocker werden allerdings die alten tückischen Fallen vermissen.
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