Infos zum SpielImport Tuner Challenge
Wertung
Grafik:
Sound:
Spielspaß:
Gameplay:
Positiv
negativ
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Import Tuner Challenge SpieleberichtImport Tuner ChallengeImport Tuner Challenge
Eine Nacht in Tokio Der Blickpunkt des Ganzen ist natürlich der Karrieremodus. Hier entscheidet ihr euch zu Anfang für ein Preiswertes Gefährt, welches eurem mageren Budget gerecht wird. Hierbei könnt ihr euch zum Beispiel schon für einen Mazda RX-8 entscheiden. Habt ihr noch etwas Geld übrig, investiert doch in einen neuen Motor oder Auspuff. Aber um natürlich genug Geld zu scheffeln, müsst ihr auf die Piste und Gegner für Gegner besiegen. Die Rennen laufen dabei wie folgt ab. Zuerst sucht ihr euch eine Strecke bei Nacht, Mitternacht oder Morgengrauen aus und dann beginnt das eigentliche Spiel schon. Ihr fahrt also solange auf dem Highway, bis ihr einen potentiellen Renngegner findet. Per Lichthupe signalisiert ihr, dass ein Rennen stattfinden soll. Danach geht’s auch direkt los. Ihr startet auf gleicher Höhe mit eurem Kontrahenten und müsst versuchen, soweit wie möglich ihm vorweg zu fahren. Das Spielprinzip hat ein wenig Ähnlichkeit mit einem gewöhnlichen Beat’em Up. Ihr und euer Gegner verfügt über einer Statusleiste, die geht rapide Runter, wenn ihr weit hinten liegt. Ist die Leiste komplett auf dem Nullpunkt angekommen, habt ihr verloren. Seid ihr aber schneller und fahrt größtenteils davon, gewinnt ihr natürlich. Zudem verringert sich die Leiste bei Kollisionen mit Wänden und anderen Autos. Die Idee ist interessant und bringt merklich frischen Wind ins Rennspiel, doch leider wird der nette Gedanke nicht konsequent fortgesetzt. So gibt es kaum Verkehr auf den Straßen und Tokio bei Nacht sieht auch nicht berauschend aus. Im Grunde denkt man andauernd, dass man jedes Mal dieselbe Strecke fährt, da diese durchweg Trist und grau dargestellt werden. Ein wenig mehr Abwechslung im Streckendesign wäre von Vorteil. Nach und nach klappert ihr alle generischen Fahrzeuge ab, um euer Konto zu füllen und Respekt zu erfahren. Habt ihr gegen jedes Auto ein Rennen auf einem Streckenabschnitt gewonnen, könnt ihr euch auf einer neuen Strecke erneut versuchten. Die Renn gestalten sich als positiv spannend und fordernd. Des Öfteren kann es passieren, dass ihr minutenlange Kopf an Kopfrennen fahrt. Tuningspaß Des Weiteren könnt ihr allerhand an der Karosserie verändern. Ob neue Kotflügel, Schweller oder sportlichen Heckspoiler. Es gibt genug Auswahl, mit der man seinen Untersatz einzigartig machen kann. Zudem könnt ihr euren eigenen Lack erstellen und entscheiden, welche Tribals und Aufkleber er tragen soll. Hierbei bestimmt ihr die Größe und den Platz, an den die Tribals bzw. Aufkleber angebracht werden. Es lassen sich mehrere Schichten auftragen und somit sind keine Grenzen für Individualität gesetzt. Aber nicht nur auf das optische Tuning sollte geachtet werden. Auch Motor, Auspuff, Bremsen und Getriebe muss man verbessern, um bei den Rennen eine Chance zu haben. Hierbei gestaltet sich das rumwerkeln als ziemlich umfangreich. Man kann zahlreiche Einstellungen vornehmen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Eher konservative Präsentation Kommen wir zum Soundtrack. Hier stellt man sich eher die Frage, ob man es wirklich Soundtrack nennen kann, denn durchgehend dudeln elektronische Beats durch die Lautsprecher, die nach kurzer Zeit wirklich nervenaufreibend werden können. Wieso bekommt man keine knackigen Rocksongs serviert, die die Motivation beim Rennen steigern können, sowie es auch andere Rennspiele beinhalten? Das bleibt wohl eine offene Frage und somit müsst ihr euch mit dämlichen elektronischen Sounds begnügen. Eine weitere Schwäche ist der Fuhrpark. Die ohnehin schon wenigen Fahrzeuge kommen nämlich nur aus Japan. Subaru, Toyota, Nissan oder Mitsubishi sind zwar allesamt vertreten und haben in der Tuningszene einen enormen Wert, aber dennoch sollte auch hier ein wenig mehr Abwechslung vorhanden sein. Wo bleibt ein Golf oder Audi aus Deutschland? Oder ein paar Amischlitten? Schade, dass der Umfang keineswegs überzeugen kann. Ob Strecken oder Wagen, insgesamt bekommt man zu wenig für das Geld.
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