Infos zum SpielEl Matador
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El Matador SpieleberichtEl MatadorEl Matador
Ganz unscheinbar in einer weißen Verpackung kam „El Matador“ bei mir an, sehr unerwartet sogar. Unverzüglich wurde es in das DVD-Laufwerk geschmissen und aktiviert. Wie macht sich der Titel grafisch, spielerisch und allgemein? Fragen über Fragen, die mir durch den Kopf gingen, als die Installation vorangeschritten ist. Danach gings auch los: Drei Missionen in drei verschiedenen Gebieten.. und der Puls schlug höher – viel Spaß bei der Preview!Zur Story wurde an sich rein gar nichts klar in der Preview-Version, ist aber auch nicht weiter tragisch, denn die Story scheint wohl eher nur ein Mittel zum Zweck zu sein. An sich geht es um Viktor, den El Matador, der bei der DEA arbeitet und gegen ein mächtiges Drogenkartell, die „Narcomafia“, kämpft. Ob Intrigen oder sonstige Sachen in der Story vorkommen, ist auch aktuellen Pressemeldungen oder der Preview aber noch nicht zu entnehmen. Der Max Payne-Klon? Mein erster Gedanke, als ich die ersten Spielminuten und satten Actionszenen hinter mir hatte, war: „Das spielt sich doch exakt wie Kollege Max Payne!“ Gleiche Spielansicht (3rd-Person), gleiche Tastenbelegung, gleiche Features – na super, der Hit ist vorprogrammiert! Die Preview umfasst drei verschiedene Gebiete, eine Stadtregion, ein sehr tropisch angehauchtes Gebiet mit viel Bäumen, Felsen und einem Camp der Mafiosi. Ferner gibt es noch einen Hafen, auf dem ich mich austoben konnte. Die drei Minilevels gehen zusammen alle rund 1 Stunde lang, danach war auch schon leider Ende im Gelände der Demo, doch schon die eine Stunde Spielzeit zeigt genau das, was man sehen will: Action pur! Wer den wehrten Max Payne kennt, weiß, dass er für seinen tollen Bullet-Time-Effekt bekannt gewesen ist, den gibt es auch in El Matador. Mittels Tab aktiviert man den Bullet Time und hat einen ziemlich guten Vorteil den Gegnern gegenüber. Durch die Tastenkombination Shift + WASD (einer der Tasten), könnt ihr Bullet-Time-Sprünge zur Seite, nach vorne oder hinten machen, um so cooler und besser angreifen zu können. Bei den Missionen, die während des Levels genannt werden, wurde zwar noch nicht so viel Abwechslung geboten, aber was erwartet man auch von einer Preview? Wollen wir hoffen, dass die Missionsvielfalt hier noch ein wenig erweitert wird. Des Weiteren könnt ihr euch auf ein wenig Unterstützung von DEA-Agenten während eurer Missionen freuen, die euch tatkräftig unterstützen werden. In meiner Version machte die Team-KI einen ganz ordentlichen Eindruck. Kleine, aber ziemlich witzige Minuten brachten mir einige Bugs ein, die das Spiel in der gespielten Version hat. In dem Tropengebiet – Name „Green Hell“ – wird euch am Anfang gleich gesagt „Cross the river“, bei einem genauen Blick aber gibt es keinen „river“, denn unterhalb der Brücke, wo dieser Fluss sein sollte, befindet sich nichts – Wasser abgesaugt? Diese Kleinigkeit wird aber sicherlich noch zur Vollversion in einem Monat behoben worden sein. Ferner hat mir die Steuerung noch ein wenig Probleme bereitet. Sie ist zwar einfach und sofort eingängig, aber insgesamt spielt sich „El Matador“ noch etwas sehr hackelig und ungenau. In der „Green Hell“ musste ich an einem kurzen Steg entlanglaufen, das war ein regelrechter Drahtseilakt, weil es ziemlich schwer gewesen ist, da es bislang kein Feintunig für die Steuerempfindlichkeit gegeben hat. Manchmal gibt sich auch die KI noch ein wenig dümmlich. Zwar suchen sie sehr intelligent Deckung und sprechen sich manchmal untereinander ab, aber zu oft waren sie trotz der Deckung noch sichtbar. Das sollte noch gefixed werden, weil ich die Gegner so mit Leichtigkeit und ohne meine Deckung zu verlassen killen konnte. Zuletzt gibt es noch einige kleine Clippingfehler. So verschwinden urplötzlich Texturen von toten Gegnern, wahrscheinlich habe ich ihnen in dem Fall mit der Pumpgun irgendwelche Körperteile weggefetzt, aber das schien noch nicht im Spiel implementiert zu sein. Das waren die kleinen Unstimmigkeiten, die ich während des Spiels erlebt habe. Grafisch schon jetzt Top! Kommen wir nun wieder zu den positiven Aspekten des Spiels. Die Grafik ist schon jetzt mehr als überzeugend. Wunderschöne Levels, sowohl Außen, wie auch Innen verwöhnen das Auge eines sehr verwöhnten, aktuellen Prey-Spielers. Hinzu kommen grandiose Bump-Map-Decals an den Wänden (super anzusehen im ersten Level, wo man in der Tiefgarage eines Hauses kämpft), HDR-Rendering, tolle Spiegelungen von Objekten auf dem Wasser und noch viel schönere Licht und Schattenspielereien. Dafür aber braucht man schon einen ziemlich leistungsstarken PC, weil die Grafik von „El Matador“ wirklich herrlich anzusehen ist. Die Effekte machen ebenfalls schon einen guten Eindruck, auch wenn die brennenden Fässer noch ein wenig verpixelt wirken, dafür kann aber die Phyik-Engine schon jetzt vollends überzeugen und lässt die Gegner real fallen. Der Sound hingegen macht schon jetzt einen mehr als ordentlichen Eindruck. Die englische Synchronstimme von Viktor hört sich sehr authentisch an, wofür man dem Synchronisanten nur loben kann. Aber auch alle anderen Sprecher leisten eine gute Arbeit, die Effekte können sich hören lassen, die Waffen hinterlassen ebenfalls einen realen Eindruck. In diesem Punkt war die Preview schon jetzt durchweg sehr gut.
Kommentar (AS) : Die Preview-Version macht definitiv Lust auf mehr! Die permanente Action wird in tollen Umgebungen in Szene gesetzt und kann jetzt schon dank aktueller Grafikengine vollends überzeugen. Kleine Unstimmigkeiten in der Steuerung, KI und leichte Bugs haben das Erlebnis noch ein wenig getrübt, aber sofern die Entwickler da noch ein wenig dran feilen, dürfte uns ein echter Kracher bevorstehen, der Max Payne in die Schranken weisen könnte, wenn die Story mitspielt. Actionfans sollten sich den 31. August 2006 schon jetzt rot im Kalender anstreichen, denn dann erscheint die Ballerorgie „El Matador“ in den hiesigen Gefilden und wird den Spieler in tropische Landschaften führen, die selbst Far Cry nicht schöner hätte darstellen können.
Testergebnis: Sehr gut 0 KommentareDein Kommentar: |
