Infos zum SpielEarth Defence Force 2017
|
Earth Defence Force 2017 SpieleberichtEarth Defence Force 2017Earth Defence Force 2017
Was machen die Menschen eigentlich, wenn die Erde wirklich einmal von Aliens befallen wird? Wenn man die Gegnertypen zu Anfangs bei Earth Defence Force 2017 zu Gesicht bekommt, denkt man, dass man wahrscheinlich die Insektenspraydosen auspacken wird. Doch im Spiel hat die Regierung natürlich vorgesorgt und die Einheit EDF ausgebildet, um bei einem feindlichen Angriff entgegenwirken zu können. Zu Beginn des Jahres 2012 entdeckt man die ersten außerirdischen Lebensformen und glaubt zu diesem Zeitpunkt noch an das Gute der fremden Lebewesen. Doch dann im Jahre 2017 kriegt die EDF alle Hände voll zu tun, denn die Einwanderungsbehörde scheint irgendwie jeden Alien durch den Asteroidengürtel zu lassen. Was? Wir haben gar keinen Asteroidengürtel? Dann wollen sie wahrscheinlich die Erde übernehmen.
Insektenphobie? Ich für meinen Teil habe nichts gegen die kleinen Krabbelwesen, die unseren Planeten bewohnen. Tauchen sie jedoch wie in Earth Defence Force 2017 in großen Scharen auf und sind dann noch doppelt so groß wie ein LKW, kriegt man sogar als Insektenneutraler eine Gänsehaut. Da freut man sich doch gleich, wenn man im späteren Verlauf des Spiels richtigen Robotern mit einer ordentlichen Rüstung begegnet, anstatt gegen Spinnen zu kämpfen, die einen mit ihrer Säure treffen wollen. Während die Insekten wie frisch aus der Plastikfabrik wirken und auch so durch die Gegend fliegen, lassen sich die feindlichen Maschinen bzw. Roboter, die einem dann begegnen schon mehr sehen. Besonders wenn sie dann so groß wie der Eiffelturm oder die Freiheitsstatue sind, bebt nicht nur der Boden, nein auch die Xbox 360 hat offensichtlich zu kämpfen das Ruckeln zu vermeiden, was im Prinzip ganz gut gelingt. Ist jedoch ein großer Gegner und hundert kleinere Gegner auf dem Feld kann es durchaus mal kurz zu Framerateneinbrüchen kommen, die aber nur geringfügig stören. Letztendlich bietet das Spiel aber dann grafisch gesehen zu wenig Abwechslung und auch die Atomsphäre ist, außer dem Gänsehautfeeling, nicht besonders, die Waffen hören sich nicht sonderlich spektakulär an und auch die Explosionen sind mit keinem Top-Game vergleichbar. Lobenswert hingegen ist, dass man die kompletten Häuser in den Stadtleveln zerstören kann. Von einer kompletten, zerstörbaren Umgebung, kann allerdings nicht die Rede sein. Gameplay mit Monogamie Das Gameplay an sich ist genauso monoton, wie die Kampfrufe der eigenen Soldaten und hält die Langzeitmotivation eher im niedrigen Bereich. Wer allerdings die 1000 Gamerscore möchte, der kann sich auf gut über 70 Spielstunden einstellen, denn das Spiel beinhaltet fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade, die man alle absolvieren muss, um alle Gamerscore abzusahnen. Was dagegen spricht? Die Story ist schon nach dem ersten Mal nicht mehr interessant und die Steigerung der Schwierigkeit hält sich maßgeblich in Grenzen. Wer also einigermaßen gut zielen kann, wird alle fünf Grade ohne Weiteres meistern können. Was allerdings richtig Spaß macht, ist, dass immer für genügend Munition gesorgt ist und ihr quasi 12 Stunden am Stück (ungefähre Länge von einmal durchspielen) einfach ballern, ballern und nochmals ballern könnt. Dabei stehen euch die verschiedensten Waffen zur Verfügung, vom Raketenwerfer, bis hin zu Sturmgewehren oder Handgranaten. Allerdings müsst ihr eure Ausrüstung vor jedem Level wählen und könnt mittendrin dann nicht mehr wechseln. Ihr dürft also zu Anfangs mit zwei verschiedenen Waffen ins Spiel starten. Schade hingegen ist, dass das Spiel wohl das linearste ist, was seit langem auf den Markt gebracht wurde. Zum einen Teil muss man nur beobachten, in welche Richtung die eigenen Teamkollegen laufen, zum anderen werden die Gegner oben rechts sowieso zu jedem Zeitpunkt auf dem Radar angezeigt, was das weitere Vorgehen doch sehr erleichtert.
0 KommentareDein Kommentar: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
