Infos zum SpielDragon Ball: Origins
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Steuerung:
Positiv
negativ
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Dragon Ball: Origins SpieleberichtDragon Ball: OriginsDragon Ball: Origins
Dragon Ball: Origins
Huch? „Da fehlt ja ein Z!“, mag man als notorischer, eher unwissender Spieler denken. Falsch gedacht, denn neben der Z-Saga gibt es auch noch das echte Dragon Ball. So und nicht anders hat es Akira Toriyama, der Erfinder und gleichzeitig Hauptzeichner der Serie gewollt. Kein Wunder also, dass gerade die ersten 153 Folgen rund um den noch jungen Son Goku so viel amüsanter und zugleich spannender sind als die eher Action-betonten Z-Auftritte. Dragon Ball: Origins ist prinzipiell das einzig echte Dragon Ball, wenn man es so will. Warum erfahrt ihr im Test! Während Son Goku in der Z-Saga erwachsen ist und im Nachhinein mehrere Kinder zusammen mit seiner Frau Chichi auf die Welt bringt, fängt bei Dragon Ball: Origins alles zunächst sehr gemächlich an. Getreu der Serie müsste jedoch das Wörtchen „verrucht“ ausgesprochen werden, denn eigentlich ist das Original Dragon Ball wesentlich nicht jugendfreier als das, was uns ein gewisser TV-Sender für Kinder weiß machen will. Akira Toriyama setzte das Faible der Japaner für sexuelle Anspielungen in Dragon Ball gekonnt ein. In der 51. Wochenausgabe 1984 des japanischen Shōnen Jump veröffentlichte der gute Mann die erste Folge des inzwischen kultigen Mangas. Seitdem erst 1997 die Welle nach Europa übergeschwappt ist, gibt es auch hierzulande kein Halten mehr. Kein Wunder, denn die Story ist ziemlich abgedreht.Naiv, charmant, amüsant und herrlich schrill Als Son Goku noch jung war, da wusste der kleine Bengel ja noch nicht mal ein Mädchen von einer Hexe zu unterscheiden. Dabei sind die Unterschiede doch marginal. Manchmal zumindest. Und Kugeln können dem jungen Saiyajin ohnehin nicht viel anhaben, denn schon diesem Zeitpunkt ist klar: Goku ist ein besonderer Mensch. Wer die Serie aufmerksam verfolgt hat, wird sicherlich wissen, dass der fiese Freezer (ja, Gefrierschrank im Deutschen) die Welt der Saiyajin vernichtet hat. Doch um wieder auf das Spiel zurückzukommen: Meistens übernehmt ihr die Rolle vom jungen Helden, doch gelegentlich sollen auch die technischen Fähigkeiten von Bulma zum Einsatz kommen. Sie ist die spätere Frau von Vegeta (einem Prinzen der Saiyajin) und extrem Technik-affin. Ihr Vater ist Besitzer der Capsule Corp., dessen Spezialität kleine Kapseln sind, mit denen sich ganze Häuser komprimiert in jene Pillen-ähnlichen „Behälter“ speichern und auf Wunsch hervorholen lassen können.Getreu der Serie dürft ihr euch auf amüsante, lustige und zum Teil sogar auf nahezu originale Sequenzen freuen. Diese werden allesamt in der sehr ansehnlichen Grafik des Spiels dargestellt und lassen den Charme der TV-Serie/des Mangas in keinster Weise vermissen. Wenn der gute Muten Roshi mal wieder Nasenbluten bekommt, weil Bulma ihr Röckchen hebt (übrigens ist das der Grund, warum das Spiel mit einem „Ab 16“-Stempel bestraft wurde, obwohl rein gar nichts zu sehen ist), oder wenn Son Goku einen völlig verplanten Kommentar von sich gibt, springt der Sympathiefunke sofort über. Mit Verlaub kann gesagt sein: Dragon Ball: Origins besitzt die beste, weil naheste, Storyline aller bisher erschienenen Spiele aus dem DB-Universum. Einziger Nachteil der gut zehn- bis zwölfstündigen Kampagne ist, dass das an sich tolle Abenteuer mit dem ersten Tournier, an dem Goku teilnimmt, schon wieder endet. Da wäre durchaus mehr drin gewesen! In Sachen Musik brilliert Dragon Ball: Origins mit teilweise englischen vertonten Passagen der originalen Sprecher sowie mit sofort ins Ohr gehenden Tracks, die zudem so auch im TV zu hören gewesen sind. Darüber hinaus verhelfen die lustigen Sounds und die knuffige wie auch unwiderstehliche Art Gokus dem Spiel dazu, schon jetzt kultig zu sein. Charmant ist nicht nur er als Held, sondern auch das Spiel als solches. Grafisch ist der Titel unglaublich grandios aufgezogen und dürfte den Nintendo DS stark an sein Limit bringen, denn bei so manchen Kämpfen gerät die Framerate kurzzeitig ins Straucheln, wenn mehrere Gegner getroffen werden und dann die schicken Effekte auf dem Bildschirm zu sehen sind. Abwechslungsreich und leicht zu beherrschen Dragon Ball: Origins ist ähnlich wie The Legend of Zelda ein Action-Adventure mit leichten Ansätzen von RPG. Die meiste Zeit bewegt ihr den kleinen Jungen durch die abwechslungsreichen Level, durchstreift dunkle Höhlen oder wundervolle Wälder, macht Bekanntschaft mit sehr unterschiedlichen Wesen – gut 80 Prozent davon kommen auch so in der Serie vor – und bekämpft jene mit den zahlreichen Faust- und Fußtrittkombinationen sowie mit dem berühmten Kamehameha, das Goku von Meister Muten Roshi erlernt. Als „Waffe“ besitzt Son Goku noch seinen Stab, der genau wie in der Serie sehr lang werden und Gegner im nahen wie auch weiten Umkreis angreifen kann. Vor allem in den verschiedenen und immer für eine Auflockerung geeigneten Dungeons findet ihr haufenweise kleiner Goodies wie Energie- oder auch KI-Steinchen. Und weil Goku immer mal mit fortschreitendem Level neue Fähigkeiten erlernt, ist nicht nur der Sammeltrieb extrem hoch, sondern auch der Wille, weiterzuspielen. Ab und an ist auch die schöne Bulma mit von der Partie. Nerven tut sie allerdings nie, denn sie rennt lediglich an ihren Platz und wartet auf euch. Oder hilft mit diversen kleinen Objekten aus, die ihr herstellen könnt. Die Materialien liegen quasi auf dem Weg.Gespielt wird prinzipiell nur mit dem Stylus, doch das D-Pad sollte für Grobmotoriker die beste Alternativwahl sein. Und wie schon in The Legend of Zelda stellt sich im Nachhinein ohnehin heraus, dass der Mix aus D-Pad und Stylus die beste Spielbarkeit bringt. Goku wird einfach dadurch bewegt, dass ein Punkt auf dem Touchpad gedruckt wird und angreifen tut der junge Held durch Antippen auf den jeweiligen Feind. Gelegentlich gilt es auch einige Schiebe- oder Zerstörrätsel zu erfüllen. Auch hier gilt: antippen und gut ist. Das Gameplay mag jetzt vielleicht langweilig klingen, doch es geht auch wesentlich komplizierter und komplexer. So ein Kamehameha oder andere Spezialangriffe benötigen einige bestimmte „moves“. Hier haben die Jungs bei Namco Bandai bewiesen, wie Casual- und Core-Bedürfnisse gleichermaßen befriedigt werden. Prinzipiell gibt das Spiel das Gefühl von ständiger Kontrolle, doch sobald mehr als drei Gegner auf dem Bildschirm wuseln, versagt gelegentlich die Erkennung an Moves und ihr tut Dinge, die eigentlich nicht sein sollten. Übrigens: Der obere Bildschirm dient als erweiterte Sicht, mit der Abschnitte „weiter hinten“ zu sehen sind. Dieses Feature kommt auch in den zahlreichen Zwischensequenzen zum Einsatz. 0 KommentareDein Kommentar: |
