Infos zum SpielDark Sector
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Dark Sector SpieleberichtDark SectorDark Sector Vorschau
Als Dark Sector als erstes Spiel für die PS3 angekündigt worden ist – 2004 – sah es verdammt gut aus und spielte noch im Weltraum. Mittlerweile sind vier Jahre ins Land einhergegangen und nunmehr sieht der Titel so gar nicht mehr nach Weltall und Technik aus – es ist ein gewöhnlicher Third-Person-Shooter geworden mit schnittigem Erlebnis. 2004 sah man in einem Trailer, dass der Held des Spiels, damals noch namenslos, in einem dicken Panzermantel gedrängt war und allerlei Gadgets mit sich trug. Anno 2008 weiß man nun, dass Dark Sector in einer fiktiven Welt im Splitterstaat Russland spielt, wo seltsame Vorkommnisse passieren. Menschen verwandeln sich urplötzlich in Monster metallischer oder organischer Art und das Tutorial des Spiels wird sogar komplett im verstörten Schwarz-weiß-Look dargestellt – stilistisch schonmal wertvoll. Hayden Tenno heißt der Held des Spiels und sucht in jenem Land nach einem Freund, den er befreien will. Just in dem Moment, wo alles perfekt erscheint, die Mission als abgeschlossen gilt, läuft doch noch alles schief. Er wird festgenommen, muss sich Parolen über Weltherrschaft und dergleichen anhören und wird zudem noch mit dem Virus infiziert, der die Menschen langsam, aber sicher in Monster verwandelt. Das Rätsel scheint gelöst. Allzweckwaffe Zwar will die CIA nichts mehr von euch wissen, da ihr mit dem Virus infiziert seid, dafür aber seid ihr im Besitz eines dicken Wurfsterns, der bei Bedarf aus dem Arm von Hayden kommt – ein erstes Anzeichen für die Wirkung des Virus. Nun, was würdet ihr mit solcher einer Waffe machen, die geworfen werden kann und hernach auch direkt zurückkommt? Jedenfalls nicht nur zuschlagen, sondern auch einfach mal werfen. Wer richtig pervers sein will, der kann während des Wurfes den Flug ein wenig korrigieren (bei der PS3 mit Sixaxis), was in einem schönen Close-Up passiert. So kann man wunderbar beobachten, wie dem Feind gerade die Kehle aufgeschlitzt wird oder einige der Gegner halbiert werden. Wer es eher ruhig angehen will, übt sich bei Gelegenheit als Florist und schneidet einige Gräser klein. So richtig übel wird es allerdings bei den Finish-Moves, denn mit diesen fiesen Dingern könnt ihr zunächst einen Gegner betäuben und seht dann ein martialisches Schauspiel, das deutsche Zocker niemals zu Gesicht bekommen werden. Hayden wird sich den Feind von hinten packen und die Kehle aufscheiden oder nimmt ihn sich sprichwörtlich zur Brust, schlitzt ein wenig herum und führt schlussendlich einen tödlichen Streich durch. Der USK wird das ganz und gar nicht gefallen, weswegen wir hier mit einer stark geschnittenen „Ab 16“-Kastratversion rechnen müssen. In der Hitze des Gefechts bei mehreren Gegnern empfiehlt es sich jedoch weniger die Verfolungsansicht zu wählen, weil man schließlich jederzeit angegriffen werden kann. Stattdessen bleibt man eben in der 3rd-Person-Ansicht und zückt direkt die Pistole mit der linken Hand und knallt seelenruhig einen anderen Gegner ab. Wer will, kann mit der Glaive (so der Name des Wurfsterns) den Feind betäuben und anschließend mit der Handfeuerwaffe bearbeiten. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass ihr in Dark Sector oftmals die Deckung aufsuchen und wechseln werdet, denn dieses Prinzip ist mindestens genau so wichtig wie in Gears of War. Den Vorteil der Glaive werdet ihr übrigens spätestens hinter einer Deckung bemerken, denn sobald ihr den Schutz der Mauer verlasst und mit der messerscharfen Waffe ein weit entferntes Objekt anvisiert, wird der Wurfstern mitsamt dem Gegenstand zu euch zurückkehren. Ein ähnliches Prinzip wie in Zeldateilen mit dem Boomerang. Schalter lassen sich damit übrigens auch aus sicherer Entfernung aktivieren.Man mag es kaum glauben, aber Dark Sector wird euch gelegentlich sogar mal vor Rätsel stellen, die allerdings nur mit der Glaive zu bewältigen sind. Da gilt es beispielsweise mal eine Lichtquelle auszuschalten, was ihr beispielsweise dadurch schafft, indem ihr das gute Stück vor die nächstbeste Stromleitung donnert, wodurch nicht nur das Licht ausgeht, sondern das Teil auch noch für eine kurze Zeit elektrisiert wird. Dasselbe klappt übrigens auch mit Feuer. Gibt es auch andere Waffen als die Pistole und die Glaive? Ja, das tut es. Diese sind namentlich Shotgun, Chaingun und ein Sturmgewehr. Diese könnt ihr allerdings nur an bestimmten Stellen freischalten und das soll nicht so einfach sein, denn Entwickler Digital Extremes will gar nicht so viel vom eigentlichen Hauptelement, der Glaive, ablenken. Schade eigentlich, aber das gute Stück herumzuwerfen und Gegner auf übelste Art und Weise zu quälen ist schon irgendwie „spaßiger“ als mit üblichen Waffen. Und außerdem würde ich dann meckern, dass wir es hier mit einem 08/15-Shooter zu tun haben – und das will doch keiner. Technisch ziemlich gut Dass das Wort „ziemlich“ viel Spielraum lässt, ist mir klar und die Verwendung absichtlich, denn Dark Sector hat nicht nur positive, sondern auch seine Schattenseiten. Während die Effekte und viele der Außenbereiche locker mit einem Gears of War mithalten können, müssen sich die Innenräume zumeist schämen. Außerdem wirken die Texturen, je näher man an sie herangeht, sehr schwammig und grob. Schade, denn der Wassereffekt könnte Bioshock Konkurrenz machen und die toll ausgeleuchteten Räume mit ihren vielen Licht- und Schatteneffekten erschaffen eine packende Atmosphäre.
Ersteindruckgut (Wertung zwischen 70 und 85% möglich)0 KommentareDein Kommentar: |
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