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Dancing Stage SuperNova

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Erscheinungsdatum:
Genre: Unbekannt
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Dancing Stage SuperNova Spielebericht


Dancing Stage SuperNova

Dancing Stage SuperNova

Schwingt das Tanzbein, denn Dancing Stage ist wieder zurück und will auf der PS2 in der neuesten Ausgabe „SuperNova“ nochmal so richtig punkten. Mit Tanzmatte, EyeToy oder auch einfach nur dem PS2-Controller steht hier eine Menge Spaß an... doch wie lange? Was taugt der neueste Teil? Das und noch ein wenig mehr nun im Kurztest – viel Spaß!

Nach einem stimmigen Intro geht es direkt im sehr futuristischen, stellenweise überladen wirkendem Hauptmenü weiter, in dem man quasi mit Möglichkeiten überschlagen wird – heißt nicht zwangsläufig, dass es schlecht ist, weil man die Wahl zwischen vielen Modi hat. Kernpunkt des Spiels ist natürlich die Karriere oder wie sie in SuperNova heißt, Stellar Master Modus. Dazu aber gleich mehr.

Perfektes Training?
Schon die Vorgänger haben so einiges richtig gemacht und boten ein durchaus sehr brauchbares Training, mit dem auch Anfänger – wie ich es einer bin – schnell und unkompliziert in das Spiel eingeführt werden. Neulinge mit einer Tanzmatte sollten also tunlichst das Training starten, damit sie die ersten Erfahrungen mit dem Spiel machen können. Profis können sich direkt den zahlreichen Herausforderungen im Stellar Modus stellen und tanzbegabte, die aber das Spiel nicht gespielt haben, sollten eventuell auch das Training spielen, damit sie sich an die Abläufe gewöhnen können.

Im Stellar Modus wird es euch ganz schön fordern, denn neben diversen Herausforderungen (beispielsweise zwei oder drei Songs auf selbst ausgesuchtem Schwierigkeitsgrad meistern) müsst ihr auch einige Meisterherausforderungen bestehen, um neue Charaktere, Stages oder auch Songs freizuschalten. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto besser, aber die höheren Grade haben es wirklich in sich. Wie bekannt sein dürfte, muss man auf der Tanzmatte immer im Takt und vor allem richtigen Moment auf die Pfeile quasi treten, damit das Signal an das Spiel weitergeleitet wird. Je besser und schwerer es ist, desto cooler sieht das natürlich aus. Mit dem Stellar-Modus werdet ihr vielleicht vier bis fünf Stunden beschäftigt sein, aber der Einzelspieler ist auch gar nicht der Fokus des Spiels, jedenfalls nicht direkt, sondern der Mehrspieler-Modus ist deutlich in den Vordergrund gerückt, denn wer tanzt schon gerne alleine?

So viel anders bei zwei Spielern ist da natürlich nicht, aber die Punkte am Ende sind schon eine kleine Herausforderung, an der man sich messen kann. Außerdem sieht es sehr viel lustiger aus, wenn der Freund/die Freundin sich neben einem genau so zum Affen (nicht zwangsläufig) macht wie man selbst. Leider aber gibt es nur den Battle-Modus für zwei Spieler, hier hätte man eventuell noch ein wenig mehr machen können, aber sei’s drum, denn zu zweit ist der Spaß trotzdem größer.

Um wieder auf den singulären Part zu kommen: Alleine kann man aber noch viel mehr Dinge machen, denn schon im Vorgänger gab es den sehr hilfreichen Kalorienzählmodus, der die Bewegungen des Spielers errechnet und dann am Ende die verbrauchten Kalorien angab. Das war sehr cool und wurde nun weiter ausgebaut! Nun kann man ein ganzes Work Out auf der Memory Card speichern und dann so viele Songs wie man will hintereinander abspielen und dazu tanzen, die Kalorien werden dabei nur so purzeln. Zusätzliche Schwierigkeit erlangt die Sache, wenn man dann noch die EyeToy-Cam benutzt, denn dann werden auch die Handbewegungen erkannt, die dann eine weitere Schwierigkeit mit sich bringen: Hand-Fuß-Auge-Koordinierung, viel Glück!

Technisch ganz nett
Grafisch kann man natürlich nicht mehr als Zweckmäßigkeit verlangen, da es bei DancingStage um’s Prinzip und nicht um die Grafik geht. Und dennoch muss man sagen, dass die Menüs, obgleich sie stellenweise sehr unübersichtlich sind, ganz schick gestaltet wurden. Viele Farben knallen auf die Netzhaut und wollen angeschaut werden. Viel besser ist aber die Musik, die mit rund 50 Songs vollends überzeugen kann. Die Trackliste reicht von t.A.t.u. über A-Ha bis hin zu Fat Boy Slim, die allesamt gut zu tanzen sind und perfekt ins Spiel passen. Natürlich darf Trance und/oder Hip Hop nicht fehlen, da gerade die beiden Genres zum Tanzen prädestiniert sind.

Machen wir es kurz: Dancing Stage SuperNova ist erneut ein absoluter Hit unter den Tanzspielen. Auch wenn es den Tanzlehrer, die Schule und so weiter nicht vollkommen ersetzen kann, kann es aber etwas, das eine Tanzschule nicht kann: Es macht viel mehr Spaß und bietet deutlich mehr Songs! Alleine ist das Spiel vielleicht langweilig, aber zusammen unschlagbar gut. Fazit: Wer die Vorgänger schon geliebt hat, kommt auch um diesen Teil nicht herum! Alle anderen können auch gerne einen Blick riskieren, sofern man eine Tanzmatte hat, denn ohne ist das Spiel irgendwie langweilig und öde.
Sehr viele Songs
Ausgebauter Kalorienzählmodus
Im Mehrspieler unschlagbar gut
Simples, aber sehr forderndes Gameplay
EyeToy-Cam wird sinnvoll genutzt
Einsteigerfreundlich
Alleine etwas langweilig
Stellenweise Übersichtsprobleme
Ohne Tanzmatte nur halb so spaßig
Etwas mehr Mehrspieler-Modi wären gar nicht so falsch gewesen


Spielspaß gut Auszeichnungen
Gameplay sehr gut
Grafik befriedigend
Sound sehr gut
Umfang sehr gut
Multiplayer gut

Gesamt


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