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After Burner: Black Falcon

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Genre: Unbekannt
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After Burner: Black Falcon Spielebericht


After Burner: Black Falcon

After Burner: Black Falcon

Nachdem unsere Redaktion bzw. mein Kollege Pascal Höper M.A.C.H. für die PSP auf Herz und Nieren getestet hat, steht nun das nächste Flugzeugspiel in den Startlöchern. Sega veröffentlichte vor kurzem das Action-Flugspiel After Burner, welches der Konkurrenz den Weg abschneiden will. Wie sich das Spiel aus dem Hause Sega macht, erfahrt ihr im Kurztest!

Der Himmel ruft

Kommen wir direkt zur Geschichte, die weniger spannend aufgebaut ist.

Nachdem 13 Kampfjets von der Untergrundorganisation Black Falcon geklaut wurden, muss die US Regierung etwas dagegen tun. Sie schickt die besten Piloten in den Kampf gegen das Böse, um die Machenschaften zu stoppen und die Jets zurückzuholen.

In After Burner – Black Falcom spielt ihr einen von drei Flieger-Assen, die sich nur in ihrer Art unterscheiden, aber im Spiel macht sich das leider weniger bemerkbar. Eure Aufgabe besteht darin, Aufträge vom Militär der USA auszuführen, und erfolgreich abzuschließen, um immer weiter in das Netz der Untergrundorganisation zu gelangen. Im Grunde leitet ihr eine Flugzeugstaffel, die nur in besonderen und schwierigen Momenten gerufen wird, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies klingt jetzt alles nicht sonderlich spannend, und das ist es leider auch nicht. Zwar bekommt ihr vor jeder Missionen ein cooles und trashiges Intro präsentiert, das euch genau zeigt, was passiert ist und woraus eure Befehle bestehen, aber danach geht’s immer gleich vonstatten.

So beginnt jedes Level mit der Wahl eures Flugzeugs. Hier dürft ihr aus mehreren Falcon-Bombern wählen. Doch das ist noch nicht alles. Ihr dürft für Geld eure Kampfjets mit stärkeren und besseren Waffen bestücken, die euch das Leben erleichtern. Doch um an Geld zu kommen, müsst ihr immer zuvor eure Aufträge gescheit erledigen. Die Aufträge gestalten sich als weniger innovativ, aber das müssen sie auch nicht. So werdet ihr von eurem Kommandanten gebeten, diverse Satelliten-Anlagen zu zerstören, andere Kampfjets abzuschießen und Flugzeugträger mit Bomben zu bewerfen. Trotz der immergleichen Aufgaben, macht es schon richtig Spaß diese zu erledigen, da After Burner auf Nonstop Action ausgelegt ist, in der man nicht überlegt, sondern direkt zur Sache kommt.

Da ihr gleichzeitig immer mehrere Ziele habt, und diese nicht beim ersten Durchfliegen über ein Gebiet schafft, ist dies kein Beinbruch. Denn euer Flugzeug steuert automatisch den Landeplatz an, um wieder aufzutanken und weiter zu fliegen. So habt ihr unzählige Versuche, ohne dass der Spielfluss gestört wird. Und das ist bei der Action auch enorm wichtig.

Boom, Booom, Booooom

Wie gerade schon erwähnt, besteht der größte Teil des Spiels aus purer Action. Dank geradliniger Level bekommt ihr Unmengen an Gegnern vorgesetzt, die euch durch und durch beschießen. Durch schnelle Rollen in der Luft könnt ihr den Raketen ausweichen, um nicht selbst das Zeitliche zu segnen. Doch da ihr selber auch mit Raketen und schnellen Gewehren ausgestattet seid, und eure Munition fast nie ausgeht, könnt ihr euch sehr gut verteidigen. Das tolle daran ist, dass ihr Punkte durch Abschüsse bekommt, die sich sogar erhöhen lassen, indem ihr Combo-Abschüsse hinlegt, wenn ihr mehrere Flugzeuge gleichzeitig ausschaltet. Als dank dafür erhaltet ihr Rüstung und Munition, welche vom Himmel mit einem Fallschirm abgeworfen werden und aufgesammelt werden können.

Die Level an sich sind schön gestaltet und unterscheiden sich völlig voneinander. Besonders durch die unterschiedlichsten Einsatzgebiete bekommt man eine Menge geboten.  Schade nur, dass diese viel zu geradlinig aufgebaut sind. Denn freie Flächen zum Fliegen gibt es nicht. Ihr werdet nämlich immer wie ein Leitfaden durch die sehr schmalen Levelbegrenzungen gezogen. Für meinen Geschmack hätte man hier mehr auf Freiheit setzen sollen.

Wer keine Lust mehr auf die Story hat, der kann sich zudem im Mehrspieler versuchen. Hier kann man Wettkämpfe gegeneinander austragen, oder gemeinsam an der Front kämpfen. Wenn euer Kumpel das gleiche Spiel hat, steht einer tollen Multiplayerschlacht nichts mehr im Wege.

Im Rausch der Geschwindigkeit

After Burner zeigt sich von einer soliden Seite. Zwar gibt es zahlreiche matschige und immer gleiche Texturen, aber dafür ist die Performance sehr gut. Die Grafik und das Spieldesign sind pfeilschnell und Ruckler machen sich nicht bemerkbar. Eine wirklich gute Leistung. Dennoch hätte man einiges mehr aus der PSP in Sachen Grafik rausholen können. Denn im Grunde wirkt alles viel zu steril und langweilig, als dass es am Ende überzeugen kann.

Den Sound kann man ungefähr in der Mittelklasse ansiedeln. Hier bekommt der Spieler typisch computergenerierte Soundstücke, die ein wenig Nostalgie erwecken, mehr aber auch nicht. Auch der Sound der Jets und das Schießen von Raketen und Munitionen kann nicht überzeugen, da alles zu aufgesetzt und künstlich wirkt.

Ein weiteres Problem zeigt sich meines Erachtens bei der Steuerung. Das Gameplay per Analog-Stick ist viel zu schwammig und ungenau. So werden einem die Luftkämpfe nur unnötig erschwert, da das Abschießen eher zur Glücksache wird. Hier  hätten sich die Entwickler eindeutig mehr Gedanken machen müssen.

So testen wir


After Burner spaltete meine Meinung extrem. Einerseits macht es eine menge Spaß, in die Luftschlacht zu ziehen und durch die konservativen Levelbauten zu rauschen, denn das Geschwindigkeitsgefühl ist sehr gut und das Spiel läuft stetig flüssig. Andererseits vermisse ich ein wenig Kreativität und Innovation. After Burner wird leider schnell langweilig, da das Missionsdesign immer dasselbe ist, da ist nur der Multiplayerpart ein kleiner Wermutstropfen. Zudem kann das Design nicht wirklich überzeugen, da alles sehr steril und langweilig wirkt. Am Ende bleibt zu sagen, dass mit After Burner ein solider Actionshooter in der Luft geworden ist, der nicht viel richtig, aber auch nicht viel falsch macht.
viel Action
massig Missionen
recht ordentliche Optik
schön schnell
schwammige...
und ungenaue Steuerung
auf Dauer sehr eintönig
immer gleiches Missionsdesign
teils matschige Texturen
wird schnell langweilig
Spielspaß befriedigend Auszeichnungen
Gameplay befriedigend keine
Grafik befriedigend
Sound ausreichend
Umfang gut
Multiplayer gut

Gesamt


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