Infos zum SpielAce Combat X: Skies of Deception
Wertung
Grafik:
Sound:
Gameplay:
Spielspaß:
Multiplayer:
Positiv
negativ
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Ace Combat X: Skies of Deception SpieleberichtAce Combat X: Skies of DeceptionAce Combat X: Skies of Deception
Und schon wieder schafft es eine erfolgreiche PS 2 Serie auf die PSP. Und mit Ace Combat X: Skies of Deception steht sogar ein eigenständiger Titel zum Test an. Ob der Titel, und somit auch die Serie auf der PSP glänzen kann, erfahrt Ihr hier !Technik Hui, Story Pfui…??? Das erste, was bei Ace Combat X ins Auge sticht, ist die sehr gute Grafik. Hier kann man die Entwickler nur loben. Die einzelnen Level sehen genial aus und bieten vor allem sehr viel Abwechslung. Egal ob Städte, Häfen, zerfurchte Gebirgszüge oder einfach nur das weite Meer - alles sieht sehr gut aus und die PSP zeigt auch hier mal wieder, was sie hardwaremäßig auf dem Kasten hat. Kommt man allerdings in Bodennähe, was zum Glück relativ selten vorkommt, erkennt man, dass die Bodentexturen nicht all zu hoch aufgelößt sind. Auch die über 40 teils real, teils frei erfundenen, Flugzeugmodelle können optisch sehr überzeugen und glänzen bei den realen Maschinen mit sehr viel Detailverliebtheit. Zu den realen Maschinen gehören u.a. der Eurofighter, F14, MIG oder auch die neue F22-Raptor. Die Kämpfe während der Missionen wurden ebenfalls sehr schön in Szene gesetzt. Und auch egal wie hektisch es gerade am Himmel zugeht und egal wie viele Gegner sich gerade auf dem Display tummeln, die Framerate bleibt immer sehr schön stabil, so dass auch hier nicht gemeckert werden kann. Habt Ihr einen Gegner anvisiert und feuert eine Rakete ab und haltet dabei die Feuertaste gedrückt, kommt die so genannte Roket-Cam zum Einsatz. Die Roket-Cam begleitet die Rakete bis zu ihrem tödlichen Einschlag und lässt somit das Ganze noch dramatischer wirken. Diese Dramaturgie wird durch die wirklich sehr gute Musikuntermahlung nahezu perfektioniert. Wer sich an den actionreichen Kämpfen nicht satt sehen kann, für den gibt es nach jeder Mission ein kurzes Replay mit den besten Abschüssen. Hier kann die Kameraperspektive frei gewählt werden und auf Wunsch kann man die Replays auch abspeichern. Die Hauptkampagne des Einzelspieler Modus erzählt die Geschichte um einen jungen Piloten des fiktiven Staates Aurelias, der sich mit dem eroberungslustigen Staat der Lesath anlegt. Die Story ist plump und eher C-Movie verdächtig, aber sie wird beeindruckend präsentiert. Dies geschieht durch Gerede, Gerede und noch mehr Gerede. Dazu kommt noch jedes mal ein oder mehrere Standbilder, die das besprochene darstellen. Dies hört sich zwar langweilig an, wirkt aber im Gesamtbild sehr cool. Die Sprachausgabe im Spiel und während der Missionen ist englisch und wird Anhand deutscher Untertiteln verständlich gemacht. Bei der Erzählung der Geschichte stört dies nicht, da man ja alle Zeit der Welt hat, um die Texte zu lesen, diese Zeit fehlt allerdings während den actionreichen Kämpfe am Himmel. Hier habt Ihr nicht immer Zeit das zu lesen und somit auch zu verstehen, was eure Kameraden euch mitteilen wollen. Für Leute, die des englischen nicht so mächtig sind, ist dies nicht gerade die beste Lösung. In den Missionen bekommt Ihr es mit den verschiedensten Aufträgen zu tun. Mal müsst Ihr einen Helikopter eskortieren, mal verhindern, dass feindliche Truppen einen Tunnel erreichen, in dem eure Verbündeten sitzen und auf Nachschub warten. Oder Ihr müsst Schiffe, Panzer, Flugzeuge zerstören, die eure Städte angreifen. Die Abwechslung geht aber noch weiter. Je nach dem wie Ihr eine Mission beendet, d.h. schafft Ihr es auch die feindlichen Maschinen in den Hangars zu zerstören, die in der aktuellen Mission noch keine Bedrohung darstellten, so dienen diese in späteren Missionen nicht als Verstärkung für den Feind. Dieses Feature erhöht auch die Langzeitmotivation, weil jede Mission dadurch noch mal attraktiver wird. Zu viele Funktionen, nur zu wenig Knöpfe… Die einzelnen Maschinen müsst Ihr freikaufen. Dies tut Ihr mit dem Geld, das Ihr für die Missionen erhaltet habt. Je nach Schnelligkeit, Treffsicherheit und Feindabschüssen erhaltet Ihr einen Rang, im besten Fall den S Rang. Zu den Maschinen können noch bis zu drei Spezialwaffen gekauft werden. Auch habt Ihr die Möglichkeit, eure Flugzeuge mit neuen Teilen wie Motoren, Flügeln oder Panzerung auszustatten. Wählt Ihr z.B. eine stärkere Panzerung, erhöht sich automatisch auch das Gewicht eurer Maschine, was auf Kosten der Schnelligkeit und der Manövrierfähigkeit geht. Eines darf man aber nie vergessen: Ace Combat war noch nie und ist keine Simulation. Die 40 Maschinen steuern sich allesamt ähnlich und haben mehr Raketen an Board als mancher Schurkenstaat in seinen Bunkern. Die KI ist eher mittelmäßig und fungiert auch immer auf die gleiche Weise: Bloß weg vom Spieler ! Dies treibt natürlich eure Abschussrate in die Höhe, da sich die Gegner nicht groß wehren. Werdet Ihr allerdings mal von einer gegnerischen Rakete erfasst, habt Ihr einige an Flugmanöver zu vollführen, um diese los zu werden und dies ist alles andere als einfach. Hatte man bei den PS2 Ablegern noch einen zweiten Analogstick zur Steuerung des Flugzeuges zur Hilfe, fehlt dieser ja bekanntlich auf der PSP. Dies wurde gelöst, in dem man die komplette Steuerung des Flugzeuges auf den Analogstick gelegt hat. Dies funktioniert größtenteils recht gut, stört aber wenn man enge Flugmanöver fliegen will. Hier vermisst man den zweiten Analogstick schmerzlich, da man vor allem dies immer mit einer Hand vollführen muss. Am besten gibt man Gas, wenn man erfasst wurde oder hofft, dass die Chaffs automatisch abgeworfen werden, denn manuell kann man dies aufgrund zu weniger Tasten leider nicht einleiten. Außer der Einzelspielerkampagne und den freien Missionen, wo man jede Mission nochmals spielen kann, gibt es natürlich auch einen Multiplayer Modus, leider ohne Online Anbindung. Dafür darf man sich aber über einen recht gelungen Ad-hoc Modus freuen, in dem sich bis zu vier Spieler bekriegen dürfen. Jeder Spieler braucht dafür aber eine eigene UMD, denn Gamesharing wird nicht unterstützt. Zu den Mehrspielermodi gehören neben den Dogfights Varianten, bei denen Ihr euch gegenseitig abschießen müsst, gibt es noch eine Art Capture the Flag. In diesem Modus, auch Detangeräte-Kampf genannt, müsst Ihr den Flughafen eures Gegners zerstören, bevor dieser das gleiche mit eurem tut. Zu jedem Multiplayermodus können auch noch KI Maschinen zu geschaltet werden. Kommentar (CM) :Technisch zeigt die PSP fast alles, was sie kann; grafisch und soundtechnisch ist der Titel einfach Top. Die Missionsabwechslung ist gut und bietet dank der verschieden Aufgaben und Lösungswege hohe Langzeitmotivation.
Die Story ist neutral betrachtet nur plump, wird aber dennoch so cool präsentiert, das man sie gerne verfolgt. Die einzigen Kritikpunkte sind der fehlende Onlinemodus und die etwas überladene Steuerung. 0 KommentareDein Kommentar: |
