Infos zum Spiel


Ace Combat: The Belkan War

Entwickler:
Publisher:
Erscheinungsdatum:
Genre: Unbekannt
Plattformen:

Wertung


Grafik: 83 %
Sound: 89 %
Spielspaß: 80 %
Handling: 80 %

Positiv


  • 30 Flugzeuge
  • Klasse Sound
  • Schöne Optik
  • leicht zugängliches Gameplay

negativ


  • kaum Neuerungen
  • schwache Gegner KI
  • schlechtes Spiechersystem

Ace Combat: The Belkan War Spielebericht


Ace Combat: The Belkan War

Ace Combat: The Belkan War

Mit Ace Combat: The Belkan War hebt Bandai/Namco zum letzten mal auf der PS2 ab. Im sechsten Teil geht es darum, den Machthungrigen Staat Belkan in seine Schranken zu weisen. Denn dieser marschiert nach Lust und Laune in seine Nachbarländer ein. Die Geschichte spielt zehn Jahre vor dem letzten Teil, Squadron Leader. Ihr schlüpft in die Rolle des Söldners Chip, der den Kopf eines Kampfgeschwaders darstellt. Wie sich der gute Chip und seine Einheit im Einsatz geschlagen haben verrät euch unser Test !

Wie schon bei den Vorgängern ist das ganze Spiel ziemlich Story lastig aufgebaut, was gut ist. Denn anstatt euch mit öder Simulationskost zu langweilen, dürft Ihr die Geschichte eures Charakters von Mission zu Mission verfolgen. Wie schon erwähnt, versucht der Staat Belkan in seinen Nachbarstaat Ustio einzumarschieren. Um dies zu verhindern, werdet Ihr samt eurer Einheit gerufen. Kaum im Cokpit geht es dann auch schon los.

Auf der Übersichtskarte könnt ihr die Flugroute eurer Gegner beobachten und in die entsprechende Richtung steuern. Mit L1 und R1 steuert Ihr den Schub. Sobald Ihr nahe genug an einen Gegner ran gekommen seid, wird dieser Automatisch vom Zielerfassungssystem erfasst. Ist dies geschehen, heißt es "Feuer frei". Anhand der Kreis-Taste schickt ihr dann eurer Luft-Luft Raketen auf ihre tödliche Mission. Mit der X-Taste könnt Ihr zur Not auch noch das Maschinengewehr bemühen, dies ist aber nur zweitrangig da euch nur selten die Raketen ausgehen.

Um nicht den Bildschirmtod zu sterben heißt natürlich auch Augen und Ohren auf, denn Ihr könnt genauso von einer gegnerischen Rakete erfasst werden. Wenn dies geschieht werdet Ihr gewarnt, euer HUD beginnt dann rot zu blinken und ein Signalton ertönt. Jetzt heißt es Ausweichen, wie bleibt euch überlassen, egal ob auf die Seite rollen oder Steig.- und Sinkflug - irgendwie müsst ihr der Rakete ausweichen, sonst wars das.

Anhand des Digikreuzes könnt Ihr noch befehle wie Ausschwärmen oder Deckung geben befehlen, was in der Regel auch ziemlich gut klappt. Das liegt an der guten Kameraden KI, warum aber die Gegner nicht die hellsten sind, bleibt wohl ein Geheimnis der Entwickler, denn diese weichen nur bedingt euren Raketen aus.

Die 18 Missionen des Belkan Wars gestallten sich alle ziemlich ähnlich. Entweder tretet Ihr gegen Bodentruppen oder Lufteinheiten an oder gar gegen beide. Ab und an müsst ihr auch mal Gebäude oder Brücken ausschalten. Es gibt in jeder Mission Primär und Sekundärziele. Die Primärziele sind auf der Karte rot und die Sekundärziele gelb markiert. Vor jeder Mission dürft Ihr euch für eine der insgesamt 30 Maschinen entscheiden, welche Ihr nehmt hat kaum Auswirkungen auf den Spielverlauf, da Ace Combat keine 100%ige Simulation ist sondern mehr auf Actionreiche kämpfe setzt. Von daher ist diese Auswahl eher unwichtig. Habt Ihr eine Mission beendet, dürft Ihr euren Spielstand speichern, was etwas schade ist, da es in den Missionen keine Rücksetzpunkte gibt, was heißt: werdet Ihr abgeschossen oder stürzt ab, müsst ihr die Mission wieder komplett von Beginn an spielen.

Fans der Serie werden merken, daß sich spielerisch zum Vorgänger kaum etwas getan hat, was nichts negatives bedeuten soll. Grafisch gibt es etwaige Verbesserungen. Besonders schön sehen die Kondensstreifen der Flugzeuge und die Rauchstreifen der Raketen aus und auch die Replays können dank verschiedener Kameraperspektiven schön in Szene gesetzt werden.

Und auch der Sound ist bombastisch. Besitzer einer Dolby Anlage mit Pro Logic II Funktion werden ihre helle Freude mit dem neuen Ace Combat Titel haben.

Kommentar (CM) :

Ace Combat bietet auch mit dem sechsten Teil gewohnte Kost. Spielerisch hat sich zu den Vorgängern nicht viel getan, aber wahrscheinlich folgt man dem Motto „Never Change a running System“. Die Grafik wurde leicht verbessert und der Sound wurde für PS2-Verhältnisse fast perfektioniert.

Also bleibt zu sagen: Fans der Serie zuschlagen, alle anderen mal Probespielen, Leute, denen die Serie noch nie gefallen hat, wird auch der neuste Teil nicht zusagen!

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